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Bessere Industriekonjunktur stärkt Österreichs Wachstumsaussichten

Wifo und IHS halten an ihren Wachstumsprognosen für Österreich fest. Die Institute erwarten 2026 ein BIP-Wachstum von 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent, rechnen aber wegen höherer Energiepreise mit mehr Inflation.

Bessere Industriekonjunktur stärkt Österreichs WachstumsaussichtenSymbolbild
Foto: Michi-Nordlicht · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Wifo und IHS erwarten 2026 ein Wachstum des österreichischen BIP von 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent
  • Die Industrie wird 2026 zum Wachstumsträger, während der private Konsum wegen gesunkener Reallöhne nur schwach zulegen dürfte
  • Für 2026 rechnen Wifo und IHS mit 3,3 beziehungsweise 3,1 Prozent Inflation und 7,6 Prozent Arbeitslosenquote

Österreichs Wirtschaft dürfte ihre leichte Erholung trotz des erneuten Energiepreisschubs durch den Iran-Krieg fortsetzen. Wifo und IHS bestätigten ihre Prognosen für 2026: Das Bruttoinlandsprodukt soll laut den Instituten um 0,9 beziehungsweise 0,8 Prozent wachsen. Die bessere Geschäftsentwicklung der Industrie stützt dabei die Konjunktur, berichteten die Salzburger Nachrichten.

Für 2027 erwartet das Wifo ein reales Wachstum von 1,3 Prozent. Das Institut hob seine Prognose damit um 0,2 Prozentpunkte an.

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Nach Einschätzung des IHS dürfte die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2026 zunächst eine kurze Schwächephase durchlaufen und danach wieder an Fahrt aufnehmen. Dafür sprächen das widerstandsfähige außenwirtschaftliche Umfeld und die deutlich bessere Stimmung in der Industrie. Das Institut hält deshalb an seinen im Juni erstellten Prognosen für 2026 und 2027 fest.

Auch das Wifo sieht die Wirtschaft trotz des neuerlichen Energiepreisschubs auf einem vorsichtigen Erholungskurs. Die Industrie sei 2026 der Wachstumsträger. Der private Konsum dürfte wegen gesunkener Reallöhne hingegen nur schwach zulegen. 2027 könnten Impulse aus der Außenwirtschaft die Binnennachfrage stärker ankurbeln.

Die hohen Importpreise für Öl und Gas seien die größte wirtschaftliche Belastung, sagte Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr. Österreich produziere zwar mehr, könne sich wegen der hohen Importpreise aber weniger leisten. Zudem müsse das Land die hohen Strompreise in den Griff bekommen.

IHS-Chef Holger Bonin bezeichnete die Energiepreise als großen Unsicherheitsfaktor für Wirtschaft und Bevölkerung. Die Inflation verharre auf einem zu hohen Niveau und werde im kommenden Jahr zu langsam sinken.

Für 2026 rechnen das Wifo mit einer Teuerung von 3,3 Prozent und das IHS mit 3,1 Prozent. 2027 liegen die Prognosen bei 2,6 beziehungsweise 2,8 Prozent. Beide Institute hoben ihre Erwartungen an. Das Wifo hatte zuvor 3,2 Prozent für 2026 und 2,4 Prozent für 2027 prognostiziert, das IHS 3,0 beziehungsweise 2,3 Prozent.

Dadurch hätten sich Rohöl, Erdgas und Strom deutlich verteuert. Der Preisanstieg halte länger an als im Sommer angenommen. Das IHS erwartet eine Inflationsentwicklung im Gleichklang mit dem Euroraum-Durchschnitt von 3,0 Prozent 2026 und 2,7 Prozent 2027. Damit liege die Inflation weiterhin über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit dürfte nur langsam zurückgehen. Für 2026 erwarten beide Institute eine Arbeitslosenquote von 7,6 Prozent. Seit Frühjahr 2023 steigen die Arbeitslosenzahlen. Das Wifo führt dies unter anderem auf ein durch Zuwanderung gewachsenes Arbeitskräfteangebot zurück.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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