Das ESA Phi-Lab Austria am Flughafen Wien in Schwechat wird auch nach dem Ende der ersten Förderperiode weitergeführt.
Die Finanzierung für die neue Periode teilen sich das Land Niederösterreich mit 4,4 Millionen Euro sowie die ESA mit 5,2 Millionen Euro. Die ESA-Mittel fließen damit indirekt über das Infrastrukturministerium.
Die erstmals abgehaltene Konferenz Austrian Space Days versammelte rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Standort des Labs und der heuer zusätzlich gegründeten Space Factory. Im Mittelpunkt standen die Industrialisierung und die Stärkung des österreichischen Weltraumsektors in Europa.
Für die ersten vier Jahre waren dem österreichischen Projekt 11,2 Millionen Euro zugesprochen worden.
13 Projekte wurden aufgenommen, drei davon bereits erfolgreich abgeschlossen. Außerdem siedelten sich zehn Weltraum-Unternehmen am Standort an, an dem 75 neue Arbeitsplätze entstanden.
Der Schwerpunkt des Labs liegt auf sogenannten Upstream-Technologien. Dazu zählen etwa Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge. In Europa wurden bisher insgesamt zehn nationale ESA Phi-Labs gegründet.
Weitere Phi-Labs könnten nach seinen Angaben in Abstimmung mit den Zielländern und bei gesicherter Finanzierung entstehen.
Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner sagte, der Flughafen Wien sehe in der Weltraumtechnologie ein künftiges Wachstumsfeld.
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