Der Preis für das Deutschlandticket steigt ab Januar von 63 auf 66,80 Euro im Monat. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hält die Erhöhung um 3,80 Euro für vertretbar, wie er t-online sagte.
Der neue Preis liegt rund 6 Prozent über dem bisherigen. 2025 war der Preis von ursprünglich 49 auf 58 Euro gestiegen, in diesem Jahr folgte eine weitere Erhöhung auf 63 Euro.
Künftig soll der Preis anhand eines jährlich neu festgelegten Kostenindexes berechnet werden. Dieser berücksichtigt unter anderem die Entwicklung der Kraftstoff-, Personal- und Betriebskosten. Für den Preis ab 2027 kam das Verfahren erstmals zum Einsatz.
Die Opposition kritisiert die Erhöhung. Die Grünen fordern einen Preis von 49 Euro im Monat.
Noch im Sommer hatte Bilger einen neuen Tankrabatt abgelehnt. Er habe damals unter anderem auf die hohen Kosten verwiesen und erklärt, das Instrument sei deshalb zunächst bewusst nur für zwei Monate beschlossen worden. Nun sagte er, der Rabatt entlaste zwar vornehmlich Autofahrer. Das sei kein Widerspruch, weil viele Autofahrer auch die Bahn nutzten und umgekehrt.
Mit Blick auf die Bahn bezeichnete Bilger die Pünktlichkeit als entscheidend für die Menschen. Sie machten daran fest, ob die Bahn funktionsfähig sei. Die Verbesserung der Pünktlichkeit bleibe deshalb ein wichtiges Ziel.
Bilger übernahm das Amt des Verkehrsministers im Sommer von Patrick Schnieder. Dieser habe seinen Platz räumen müssen, weil Bundeskanzler Friedrich Merz mit seiner Arbeit nicht zufrieden gewesen sei.
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