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Studie findet häufiger Nagel- und Haarprobleme bei GLP-1-Nutzern

Eine Untersuchung aus vier Ländern bringt GLP-1-Medikamente wie Ozempic und Wegovy mit häufiger abgelösten und verfärbten Nägeln sowie Veränderungen an Haaren und Kopfhaut in Verbindung.

Studie findet häufiger Nagel- und Haarprobleme bei GLP-1-NutzernSymbolbild
Foto: Towfiqu barbhuiya · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • GLP-1-Nutzer berichteten häufiger von Nagelveränderungen: 39 Prozent meldeten abgelöste Nägel, gegenüber 9 Prozent in der Vergleichsgruppe
  • Über dünner werdendes Haar berichteten 42 Prozent der Nutzer und 19 Prozent der Vergleichsgruppe
  • Die Untersuchungen zeigen nur einen Zusammenhang; Betroffene sollen Beschwerden ärztlich mitteilen und die Behandlung nicht eigenständig abbrechen

Menschen, die GLP-1-Medikamente wie Ozempic oder Wegovy nutzen, berichten häufiger von Veränderungen an Nägeln, Haaren und Kopfhaut als vergleichbare Personen ohne diese Behandlung. Das geht aus zwei Untersuchungen mit Teilnehmern aus Frankreich, den USA, Brasilien und Mexiko hervor, wie n-tv berichtet.

In einem Fachjournal sind sie bislang nicht erschienen.

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39 Prozent der Nutzer gaben an, dass sich ein Nagel vom Nagelbett gelöst habe. In der Vergleichsgruppe waren es 9 Prozent. Verfärbte Nägel meldeten 46 Prozent der GLP-1-Nutzer und 17 Prozent der Vergleichsgruppe.

Auch unter Teilnehmern, die abgenommen hatten, blieben die Abweichungen statistisch belastbar. Studienautor Charles Taïeb erklärte, die Ergebnisse zeigten einen eindeutigen Zusammenhang. Zugleich müsse berücksichtigt werden, dass nicht jede Veränderung während einer GLP-1-Behandlung durch die Behandlung selbst verursacht werde.

Etwa die Hälfte der Nutzer hatte nach eigenen Angaben bereits vor Beginn der Behandlung Nagelprobleme.

Über dünner werdendes Haar berichteten 42 Prozent der Nutzer und 19 Prozent der Vergleichsgruppe. Haarausfall, der erst nach Beginn der Behandlung eingesetzt hatte, kam mit 26 gegenüber 12 Prozent mehr als doppelt so häufig vor.

Bei den meisten Betroffenen trat der Haarausfall zusammen mit Beschwerden der Kopfhaut auf. Studienautor Bruno Halioua sagte, eine Entzündung der Kopfhaut sei eher die Regel als die Ausnahme gewesen.

Die Autoren betonen, die beobachteten Veränderungen an Haaren und Nägeln seien in der Regel harmlos und kein Grund, eine wirksame Behandlung eigenständig abzubrechen. Betroffene sollten Haarausfall, Juckreiz, Rötungen der Kopfhaut oder Nagelveränderungen ihrem Arzt mitteilen.

Die Untersuchungen stellen lediglich einen Zusammenhang her und belegen keine Ursache-Wirkung-Beziehung. Beide beruhen auf einer einmaligen Befragung, bei der die Teilnehmer ihre Beschwerden selbst angaben. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher Patienten vom Beginn der Behandlung an begleiten, sie von Hautärzten untersuchen lassen und Laborwerte kontrollieren. Damit soll geklärt werden, wann die Veränderungen auftreten, warum sie entstehen und ob sie wieder verschwinden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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