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Steiermark setzt für 2027 auf Erlöse aus Landesimmobilien

Auf der Liste stehen unter anderem Schloss Halbenrain und das Grazer Palais Attems.

Steiermark setzt für 2027 auf Erlöse aus LandesimmobilienSymbolbild
Foto: Pavel Danilyuk · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Land Steiermark plant 2027 Einnahmen aus dem Verkauf von Landesimmobilien wie Schloss Halbenrain und Palais Attems
  • Für Schloss Halbenrain mit knapp 51.000 Quadratmetern Grundfläche wurde 2025 kein Käufer gefunden
  • Die 2025 eingeleitete Auflösung der Landesimmobiliengesellschaft soll 2027 mit der Rückführung aller Immobilien abgeschlossen sein

Zu den möglichen Objekten gehören Schloss Halbenrain und das Grazer Palais Attems, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer (ÖVP) setzt im Budgetentwurf für 2027 neben Kürzungen auch auf Einnahmen aus dem Verkauf von Landesimmobilien. Das Land plant unter anderem Einsparungen im Sport und bei den Musikschulen. Zudem soll die Nächtigungsabgabe erhöht werden.

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Schloss Halbenrain war eine landwirtschaftliche Fachschule. Das Grundstück umfasst knapp 51.000 Quadratmeter, die Objekte haben eine Nutzfläche von knapp 5000 Quadratmetern. Eine Ausschreibung im Jahr 2025 blieb ohne Ergebnis; bis jetzt wurde kein Käufer gefunden.

Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau entstand größtenteils im 16. und 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert erhielt das Schloss durch einen Umbau mit Gartenanlage und Freitreppe seine heutige Gestalt.

Auch das Palais Attems in der Grazer Sackstraße soll angeboten werden. Das Barockpalais wurde Anfang des 18. Heute sind dort der steirische herbst und die Styriarte untergebracht.

Das Land hatte bereits früher versucht, mit Immobilien Einnahmen zu erzielen. Landesrat Herbert Paierl (ÖVP) gründete um das Jahr 2000 die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) und gliederte rund 100 Objekte aus, darunter landwirtschaftliche Fachschulen, Bezirkshauptmannschaften und andere Amtsgebäude.

Zudem gab es Steuervorteile.

Da die Steuervorteile inzwischen weggefallen sind und ausgelagerte Schulden im Maastricht-Ergebnis berücksichtigt werden müssen, leitete das Land 2025 die Auflösung der LIG ein. Die Immobilien werden mit 2027 vollständig an das Land zurückgeführt. Einige davon sollen anschließend erneut verkauft werden.

Der Verkauf des Palais Attems war bereits 2002 wegen finanzieller Engpässe und fehlender Mittel für die Sanierung des Denkmals Thema. 2010 interessierten sich Schweizer Investoren für das inzwischen sanierte Gebäude. Die Landespolitik entschied sich damals jedoch gegen einen Verkauf ins Ausland ohne klares Nutzungskonzept.

Auch die Spitalsgesellschaft Kages hatte erfolglos versucht, das einstige LKH Hörgas zu verkaufen. Das Gebäude steht inzwischen nicht mehr zum Verkauf und wird teilweise als Facharztzentrum genutzt. Ob die Verwertung der Landesgebäude tatsächlich Einnahmen für den Haushalt 2027 bringt, ist offen. Das Budget sieht Ausgaben von insgesamt 9,45 Milliarden Euro vor.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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