Es ist der niedrigste Wert seit Beginn der Messreihe im Jahr 2019.
Im Mai 2019 hatte die Zufriedenheit noch 76 Prozent betragen. Aktuell bezeichneten sich 46 Prozent als eher oder sehr unzufrieden. 64 Prozent bewerteten diese Wartezeit als unangemessen.
Zugleich zeigten sich viele Befragte bereit, ihre Gewohnheiten für eine bessere Versorgung zu ändern.
Bei der Prävention nutzten die Befragten bisher am häufigsten Impfungen mit 70 Prozent, Gesundenuntersuchungen mit 63 Prozent und Zahn-Prophylaxe mit 62 Prozent. 73 Prozent befürworteten Impfungen, darunter 39 Prozent sehr stark. 22 Prozent lehnten sie ab.
62 Prozent sehen den Schwerpunkt des Gesundheitssystems eher in der Behandlung akuter Krankheiten. 28 Prozent ordnen ihn eher der Vorbeugung und dem Gesundheitserhalt zu. AHF-Gründer Christoph Hörhan sagte, die Menschen hielten Vorsorge für wichtig, stünden Impfungen mehrheitlich positiv gegenüber und seien bereit, Gesundheitsdaten für die Forschung bereitzustellen.
Die geplante Gesundheitsreform soll unter anderem Facharztzentren sowie einen Schwerpunkt auf Digitalisierung und die Gesundheitshotline 1450 vorsehen. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dort über Prävention und eHealth diskutieren.
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