Insgesamt wurden 40,97 Millionen Tonnen ausgestoßen, nach 42,83 Millionen Tonnen im Jahr 2023, wie die Salzburger Nachrichten berichten.
Statistik Austria führt den Rückgang auf einen geringeren Dieselverbrauch, milde Witterung und eine schwächere Industrieproduktion zurück. Auch die gedämpfte Wirtschaftsleistung, der geringere Einsatz fossiler Energieträger sowie rückläufige Dieselabsätze und Fahrleistungen hätten die Emissionen vermindert.
Sie sanken von 11,99 auf 11,42 Millionen Tonnen.
Auch die sonstigen, überwiegend prozessbedingten CO2-Emissionen der Wirtschaft gingen zurück.
In Summe sanken die fossilen CO2-Emissionen gegenüber 2008 um 27,0 Prozent. Bei den biogenen CO2-Emissionen, die getrennt von fossilen und sonstigen Emissionen ausgewiesen werden, zeigte sich dagegen langfristig ein Anstieg.
Bei der Wirtschaft lagen sie um 23,6 Prozent über dem Wert von 2008 und stiegen auch im Vergleich zu 2023 um 2,2 Prozent.
Die Emissionen fluorierter Treibhausgase sanken 2024 um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 11,2 Prozent gegenüber 2008. Statistik Austria führt den seit mehreren Jahren beobachteten Rückgang insbesondere auf Veränderungen bei den verwendeten Kältemitteln und auf europäische F-Gas-Regelungen zurück.
Die Luftemissionsrechnung erfasst Emissionen von in Österreich lebenden Personen und ansässigen Unternehmen unabhängig davon, wo sie weltweit ausgestoßen werden. Die jährlich vom Umweltbundesamt erstellte Luftschadstoff- und Treibhausgas-Inventur weist dagegen den Ausstoß innerhalb des österreichischen Staatsgebiets aus. Der Unterschied betrifft laut Statistik Austria unter anderem die Verkehrsemissionen: In der Luftemissionsrechnung werden Emissionen von Inländern berücksichtigt, in der Inventur Emissionen im Inland.
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