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Bundesstrafgericht spricht Türken vom Spionagevorwurf frei

Ein 45-jähriger Türke ist vom Vorwurf freigesprochen worden, für die Türkei spioniert zu haben. Das Gericht liess gewaltsam beschaffte Handydaten nicht zu.

Bundesstrafgericht spricht Türken vom Spionagevorwurf freiSymbolbild
Foto: QuinceCreative · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesstrafgericht spricht einen 45-jährigen Türken vom Vorwurf frei, für die Türkei spioniert zu haben
  • Die unter Gewalt erlangten Handydaten sind unverwertbar; weitere Beweise reichten für eine Verurteilung nicht aus
  • Vier Angreifer wurden wegen Messerbedrohung und Einsperrens bei minus 18 Grad zu 21 bis 30 Monaten verurteilt

Das Bundesstrafgericht hat einen 45-jährigen Türken vom Vorwurf freigesprochen, für die Türkei spioniert zu haben. Die Handydaten des früheren Bieler Pizzaiolos seien unter Gewalt beschafft worden und dürften deshalb nicht verwendet werden, berichtete die Luzerner Zeitung. Die übrigen Beweise hätten für eine Verurteilung nicht ausgereicht.

Die Staatsanwältin hatte dafür fünf Jahre und zwei Monate Haft gefordert.

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Der Mann sei mit einem Messer bedroht, bei minus 18 Grad in einen Kühlraum gesperrt und seines Handys beraubt worden. Vier Angreifer seien wegen der Gewalt rechtskräftig zu Freiheitsstrafen von 21 bis 30 Monaten verurteilt worden. Der Beschuldigte sagte vergangene Woche vor Gericht, er sei froh, nicht umgebracht worden zu sein.

Das Gericht sah keine ausreichenden Anhaltspunkte für einen schweren Spionagefall, der die Verwendung der rechtswidrig beschafften Beweise hätte rechtfertigen können. Der Angeklagte bestritt jede Verbindung zum türkischen Geheimdienst. Er habe erklärt, verschiedene Leute hätten sein Telefon benutzt, und er habe ihnen auch seinen Zugangscode gegeben.

Die Strafe ist bedingt, die Probezeit beträgt zwei Jahre. Zusätzlich trägt er 1200 Franken Verfahrenskosten.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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