Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April kommenden Jahres muss die CDU laut einer neuen Insa-Umfrage deutliche Verluste hinnehmen. Die Partei von Ministerpräsident Hendrik Wüst erreicht 26 Prozent und verliert damit im Vergleich zur Befragung im Mai acht Prozentpunkte, wie t-online berichtet.
Die AfD liegt mit 21 Prozent auf dem zweiten Platz und gewinnt vier Prozentpunkte hinzu. Die SPD bleibt bei 18 Prozent. Die Grünen, die mit der CDU regieren, legen um einen Punkt auf 16 Prozent zu. Die Linke käme auf zehn Prozent und würde in den Düsseldorfer Landtag einziehen. Auf sonstige Parteien entfallen fünf Prozent.
Die hohen persönlichen Beliebtheitswerte Wüsts könnten demnach die Verluste der CDU nicht verhindern. Insa-Chef Hermann Binkert erklärte bei „Bild“, die NRW-CDU stehe im Vergleich zur Bundespartei zwar noch vergleichsweise gut da. Der unbeliebte Bundeskanzler Friedrich Merz ziehe aber auch Wüst nach unten.
Für die derzeitige Koalition aus CDU und Grünen würde es nach der Umfrage nicht mehr zur Mehrheit reichen. Auch ein anderes Zweierbündnis käme nicht auf eine Regierungsmehrheit. Dafür wäre ein Dreierbündnis nötig, bei dem CDU und Grüne die SPD als zusätzlichen Partner gewinnen müssten.
Die maximale Fehlertoleranz beträgt den Angaben zufolge 3,1 Prozentpunkte. Bei der Landtagswahl 2022 hatte die CDU 35,7 Prozent erreicht, die SPD 26,7 Prozent und die Grünen 18,2 Prozent. FDP und AfD zogen mit 5,9 beziehungsweise 5,4 Prozent in den Landtag ein.
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