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Die Zeit will Herausgabe von 80 Stunden Interviewmaterial nicht hinnehmen

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ geht juristisch gegen das Hamburger Landgericht vor, das Tonaufnahmen einer Reporterin zum Block-Prozess anfordern ließ. Der Verlag spricht von erzwungener Herausgabe und sieht die Pressefreiheit angegriffen.

Die Zeit will Herausgabe von 80 Stunden Interviewmaterial nicht hinnehmenSymbolbild
Foto: alandsmann · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zeit wehrt sich gegen die Herausgabe von rund 80 Stunden Interviewmaterial zum Block-Prozess
  • Die Zeitung sieht im Vorgehen der Behörden einen Angriff auf die Pressefreiheit
  • Laut Landgericht hat die Reporterin die Aufnahmen freiwillig an die Polizei herausgegeben, di Lorenzo widerspricht dieser Darstellung

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ wehrt sich gegen die Herausgabe von rund 80 Stunden Interviewmaterial zum Block-Prozess. Notfalls werde man bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sagte Chefredakteur Giovanni di Lorenzo dem NDR.

Ausschnitte davon wurden im Podcast „House of Block“ veröffentlicht. Die Zeitung sieht im Vorgehen der Behörden einen Angriff auf die Pressefreiheit.

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Zu Wochenbeginn seien Beamtinnen und Beamte der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes vor der Tür der Autorin erschienen. Zu einer Durchsuchung sei es nicht gekommen. Nach Angaben des Landgerichts habe die Reporterin die Aufnahmen freiwillig an die Polizei herausgegeben. Di Lorenzo widerspricht dieser Darstellung.

InstaNews hatte bereits am 12. Oktober berichtet, dass der Verlag die Darstellung einer freiwilligen Übergabe bestreitet und Beschwerde eingelegt hat. Es gehe um Pressefreiheit und den Schutz von Informanten, so di Lorenzo. Werde so etwas zur Praxis, könne es jeden treffen.

Journalistenverbände kritisieren das Vorgehen scharf. Der Verein „Reporter ohne Grenzen“ sieht darin nach Angaben von Geschäftsführer Christian Mihr einen schweren Angriff auf die Pressefreiheit. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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