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Spritpreise, Heizöl und Gas steigen stark – Folgen für Alltag und Firmen

Kraftstoff, Heizöl und Erdgas sind binnen eines Jahres stark teurer geworden. Pendler, Speditionen, Heizölhändler und Industrie spüren die Folgen. Ab Januar ist ein Spritpreisdeckel geplant.

Spritpreise, Heizöl und Gas steigen stark – Folgen für Alltag und FirmenSymbolbild
Foto: paulbr75 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Energiepreise sind im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,9 Prozent gestiegen, die Inflationsrate liegt bei 3,3 Prozent
  • Die Spedition von Daniel B. mit 22 Fahrzeugen nahe Schweinfurt zahlt allein für Sprit eine Million Euro im Jahr mehr als 2020
  • Beim Brennstoffhändler Dieter D. aus Bergkirchen sind die Aufträge wegen der Preisentwicklung um bis zu 60 Prozent zurückgegangen

Pendlerin Daria S. Die Ausgabe sei ein Posten, den sie nicht einfach wegstecke. Die Freigabe der strategischen Reserven könne Autofahrer nur vorübergehend entlasten.

Unternehmer Daniel B. betreibt eine internationale Spedition mit 22 Fahrzeugen nahe Schweinfurt. Nach eigenen Angaben belaufen sich die Mehrkosten im Vergleich zu 2020 allein für Sprit auf eine Million Euro im Jahr. Mittelständler wie er hätten mit den Kraftstoff- und Energiepreisen momentan richtig zu kämpfen. Was an der Tankstelle auf ihn zukomme, sei jeden Monat ungewiss.

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Die Liquidität sinke, Investitionen würden verschoben und Fuhrparks reduziert.

Daniel B. Er spricht von einer Spirale. In den Supermärkten, gerade im Lebensmittelbereich, seien die Preise im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Im September sind die Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,9 Prozent gestiegen. Die Inflationsrate liegt inzwischen bei 3,3 Prozent. Ökonomen warnen vor unerwünschten Folgen. Andrej P. von der Hochschule für Technik Stuttgart erläutert, bei einem gedeckelten Preis in einem sonst freien Markt entstünden zwei Effekte: eine steigende Nachfrage und ein gesunkenes Angebot. Er befürchte deshalb eine Knappheit.

Beim Brennstoffhändler Dieter D. aus Bergkirchen sind die Aufträge wegen der Preisentwicklung drastisch zurückgegangen, im Absatz um bis zu 60 Prozent.

Dieter D. warnt: Sollte die Freigabe der Reserven zu einer kurzfristigen Preissenkung führen, könne es bei Bestellungen eng werden. Wenn es kalt werde und viele Menschen gleichzeitig bestellten, werde es zu Wartezeiten kommen.

Die Hamburger Chemiefabrik HOBUM Oleochemicals braucht Gas für ihre Maschinen. Geschäftsführer Arnold M. hat den Familienbetrieb mit langlaufenden Lieferverträgen abgesichert und kauft bis 2029 Gas zu einem erheblich günstigeren Preis. Die Befürchtung sei, dass Deutschland in diesem Winter das Gas ausgehen könnte.

Müsste Arnold M. von Gas auf Heizöl umstellen, wäre das für ihn teuer, weil er Heizöl zum aktuellen Marktpreis kaufen müsste.

Die Endverbraucherpreise sind innerhalb eines Jahres um rund 40 Prozent gestiegen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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