Auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca gilt für Montag die höchste Warnstufe Rot, wie die Welt berichtete. Grund sind erwartete heftige Regenfälle. Die spanische Wetterbehörde Aemet sieht darin eine mögliche Gefahr von außergewöhnlichem Ausmaß.
In Valencia wurden einige Zugverbindungen gestrichen. Die Behörden auf Mallorca, Ibiza und Formentera haben den Unterricht am Montag ausgesetzt.
Bäume stürzten um, Straßen standen unter Wasser, und auch Häuser waren vom Hochwasser betroffen.
Im Flugverkehr kam es zu Streichungen, Umleitungen und Verspätungen. Auch auf Mallorca fielen dutzende Flugverbindungen aus, teilte der Flughafenbetreiber Aena mit. Wegen der angespannten Lage verlegte die Armee Soldaten vom spanischen Festland auf die Inseln.
Die katalanische Feuerwehr teilte mit, eine Frau sei tot im Meer entdeckt worden. In Andalusien hätten Rettungskräfte am Wochenende zehn Menschen aus einem überfluteten Tunnel an einer Strandpromenade nahe Málaga geborgen.
Experten zufolge sorgt die Erderwärmung auch in Spanien dafür, dass Starkregen und andere Extremwetter häufiger und heftiger ausfallen. Nach Angaben von Aemet war der September auf dem spanischen Festland so heiß wie kein anderer, seit die Messungen begonnen haben. Auch der Sommer dieses Jahres sei in Spanien laut der Behörde der heißeste seit Beginn der Messungen gewesen.
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