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ETH testet Radar-Drohne für frühere Warnung vor Bergstürzen

Forschende der ETH Zürich testen im Walliser Lötschental eine Radar-Drohne, mit der sich Gletscherbewegungen messen lassen. Die Daten sollen helfen, Bergstürze und andere Naturgefahren in den Alpen früher zu erkennen.

ETH testet Radar-Drohne für frühere Warnung vor Bergstürzen
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Radar-Drohne überfliegt den Oigschtchummun-Gletscher oberhalb von Blatten und misst dessen Bewegung über zwanzig Minuten
  • Radar misst anders als Laser auch durch Wolken hindurch, Satelliten erfassen den Alpenraum flächendeckend, aber ohne Detail
  • Das Swiss Geolab soll sich in den nächsten Jahren zu einem nationalen Zentrum für Erdbeobachtung entwickeln

Eine große Drohne startet im Walliser Lötschental und überfliegt den Oigschtchummun-Gletscher oberhalb von Blatten.

Felix Seidel, Geschäftsführer des Swiss Geolab, sagte, wenn man den Gletscher zwanzig Minuten später erneut erfasse, sehe man bereits einen sehr kleinen Unterschied. In dieser Zeit habe sich der Gletscher bewegt, und genau diese Bewegung könnten die Forschenden messen.

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In den nächsten Jahren soll daraus ein nationales Zentrum für Erdbeobachtung werden.

Die möglichen Forschungsthemen sind breit gefächert. Finanziert wird das Swiss Geolab hauptsächlich von einer privaten Stiftung.

Für die Messung von Felsbewegungen setzt man normalerweise Laser ein. Der Radar habe jedoch einen Vorteil, sagte Seidel: Mit ihm könne man auch durch Wolken hindurch messen, was mit dem Laser schwierig sei.

Die ersten Testflüge seien vielversprechend verlaufen, sagte Seidel. Man habe die Flüge bewusst im Lötschental angesiedelt. Der Oigschtchummun-Gletscher werde derzeit gut überwacht, weil er sich bewege.

Die Drohnen sind bei der Überwachung des Alpenraums aber nur ein Element. Das Swiss Geolab setzt außerdem auf Satelliten. Von dort aus lasse sich der Alpenraum flächendeckend und regelmäßig beobachten, um zu sehen, wo sich etwas bewegt. Seidel sagte, mit Satelliten könne man zwar große Flächen abdecken, man sehe aber nicht ins Detail und nicht in die steilen Hänge hinein. Es reiche jedoch, um herauszufinden, wo sich ein genauerer Blick lohne.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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