Am Landesgericht Innsbruck beginnt am Montagvormittag ein Verfahren gegen einen mittlerweile 42-Jährigen, dem vorgeworfen wird, im Jahr 2005 eine 19-jährige Studentin aus Niederösterreich getötet zu haben. Wie die Salzburger Nachrichten berichten, gehört der Fall zu den spektakulärsten Kriminalfällen der Tiroler Geschichte. Der Angeklagte muss sich wegen des Verdachts des Mordes verantworten.
Der Mann lebt seit langem in Australien und arbeitet dort heute als Manager. Er war ein Studienkollege der Getöteten. Er reist freiwillig zur Hauptverhandlung nach Innsbruck an.
Juni 2005 mit zwei wuchtigen Messerstichen in Brust und Rücken getötet haben. Ein Pensionist entdeckte die blutüberströmte Leiche der jungen Frau vor einer Telefonzelle im Innsbrucker Rapoldipark. Die Getötete hatte zuvor eine Studentenparty besucht, ebenso wie der Angeklagte.
Der Angeklagte beteuere bisher stets vehement seine Unschuld. Sein Verteidiger sehe in der DNA-Spur nicht den geringsten Beweis und auch kein Motiv für die Tat. Bereits kurz vor Weihnachten 2013 war der Mann in dieser Causa festgenommen worden.
Sieben Wochen später wurde er jedoch wieder enthaftet, und das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Im Prozess sind acht Zeugen geladen. Erörtert werden soll ein Gutachten der Innsbrucker Gerichtsmedizin.
Der Prozess ist auf zwei Tage angesetzt. Ein Urteil soll am Freitag fallen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Kommentare (0)