Die Unruhen in Frankreich hinterlassen auch an den Finanzmärkten deutliche Spuren, wie die tagesschau berichtet. Die anhaltenden Massenproteste und Ausschreitungen setzen den Märkten zu, und die Sorge um die französischen Staatsfinanzen flammt wieder auf.
Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg auf 4,9 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2002.
Auch der Euro bekommt die Sorgen um den französischen Staatshaushalt zu spüren. Das Vertrauen in den Euro hängt eng mit der finanziellen Stabilität des gesamten Währungsraums zusammen.
Die Demonstrationen richten sich gegen marode Bildungseinrichtungen und hohe Lebenshaltungskosten. Sie beleuchten zugleich die desolate Haushaltslage des Landes. Außerdem belasten Schäden und Produktionseinschränkungen infolge der Gewalt direkt die öffentlichen Finanzen.
Die Regierung unter Premierminister Sébastien Lecornu gehört demselben politischen Lager an wie Präsident Emmanuel Macron.
Deutschland überschreitet dieses Kriterium ebenfalls, liegt mit einer Schuldenquote von etwa 66 Prozent jedoch deutlich besser da.
Auch am Aktienmarkt machen sich die Sorgen um Frankreich bemerkbar, neben der Frage nach der Nachhaltigkeit der KI-Rally und der anhaltenden Inflation.
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