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Berlin: Bund ruft Parteien zu Abwarten auf, Reiche warnt vor Standortgefahr

Die Bundesregierung beobachtet die Vergesellschaftungspläne von Linke, Grünen und SPD in Berlin, sieht aber keinen aktiven Anlass zum Eingreifen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche warnt vor einer Gefahr für den Standort.

Berlin: Bund ruft Parteien zu Abwarten auf, Reiche warnt vor Standortgefahr
Foto: Archivfoto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesregierung sieht wegen der Berliner Pläne zur Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände keinen dringenden Handlungsbedarf
  • Linke, Grüne und SPD haben im Sondierungspapier vereinbart, große private Wohnungsbestände in Berlin zu vergesellschaften
  • Reiche wirft der Linken vor, manifesten Antisemitismus zuzulassen, und sieht darin eine große Sorge für den Standort

Die Bundesregierung sieht derzeit keinen dringenden Handlungsbedarf wegen der Pläne von Linke, Grünen und SPD in Berlin, große private Wohnungsbestände zu vergesellschaften. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte in der Bundespressekonferenz, die Regierung beobachte die Debatte. Sie habe momentan keinen aktiven Anlass einzugreifen und werde dies zu gegebener Zeit entscheiden. Zunächst müssten die Entscheidungen der Berliner Parteien abgewartet werden. Dieser Prozess werde sich noch einige Wochen hinziehen, so Kornelius.

Die drei Parteien wollen nach Angaben von t-online im Falle einer Koalition in Berlin eine Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände angehen. Das haben sie in ihrem gemeinsamen Sondierungspapier vereinbart.

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Auf die Frage, ob dies inzwischen vom Tisch sei, antwortete Kornelius, das gelte weiterhin. Mit Blick auf mögliche Investoren erklärte er, die Bundesregierung könne versichern, dass Eigentum in Deutschland gesichert sei, ebenso Investitionen.

Außerdem warf sie der Linken vor, manifesten Antisemitismus in ihren Reihen zuzulassen und israelfeindliche Personen zu dulden, die das Existenzrecht Israels bestreiten. Das werde im Ausland nicht nur wahrgenommen, sondern kritisch diskutiert, so Reiche. Es sei eine große Sorge für den Standort, auch wenn dies nicht auf offener Bühne geschehe.

Man werde die nächsten anderthalb Tage nutzen, um deutlich zu machen, dass dies definitiv kein Modell für das Land sei.

Die Linke hatte zuvor wegen eines Instagram-Videos von Reiche vor dem Bundesverfassungsgericht einen Erfolg erzielt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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