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Selenskyj wirft Pentagon Verzögerung bei Raketenlieferungen vor

Der ukrainische Präsident Selenskyj beschuldigt die USA, bereits von europäischen Ländern bezahlte Abfangraketen zurückzuhalten. Trump äußert sich ablehnend und erwägt ein Treffen mit Putin und Xi Jinping.

Selenskyj wirft Pentagon Verzögerung bei Raketenlieferungen vorSymbolbild
Foto: Михаил Крамор · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Selenskyj wirft den USA vor, die Auslieferung bereits bezahlter Patriot-Abfangraketen absichtlich zu verzögern, da die Sendung auf die Unterschrift von Verteidigungsminister Pete Hegseth warte
  • Trump bestreitet eine Drosselung des Starshield-Netzwerks und die Änderung der Geheimdienstweitergabe an die Ukraine, während Rubio den Stopp des Austauschs dementiert
  • Trump kritisiert Selenskyj scharf, verteidigt das Dieselgeschäft mit Putin und will sich im kommenden Monat mit Putin und Xi Jinping treffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den USA am Montag (19. Oktober) vorgeworfen, die Auslieferung von Abfangraketen an sein Land absichtlich zu verzögern. Die Spannungen zwischen Kiew und Washington über Militärhilfe und den Austausch von Geheimdiensterkenntnissen haben sich nach Darstellung des Senders CNA weiter verschärft.

Selenskyj sagte vor US-Senatoren, das Pentagon halte die Lieferung von Raketen zurück, die bereits von europäischen Ländern bezahlt worden seien. Die Sendung warte auf die Unterschrift von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Mehrere europäische Länder seien bereit, Patriot-Abfangraketen aus eigenen Beständen abzugeben, warteten jedoch noch auf die Zustimmung der USA. "Die Raketen sind bereit, und sie könnten schon in der Ukraine sein", sagte Selenskyj. "Aber leider gibt es immer noch keine Genehmigung."

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Kiew erklärte zudem, es habe keine Frühwarnung vor starken russischen Raketenangriffen erhalten. Selenskyj sagte, auch diesmal habe es keine Frühwarnung von den Partnern gegeben. Die USA bestreiten, die Weitergabe von Geheimdiensterkenntnissen an die Ukraine geändert zu haben. Trump hat außerdem bestritten, eine Drosselung der Geschwindigkeit des Starshield-Netzwerks angeordnet zu haben. Das Netzwerk befindet sich im Besitz und unter Kontrolle der US-Regierung; entwickelt hat es das Unternehmen SpaceX.

Die Beziehungen zwischen beiden Hauptstädten sind seit Längerem angespannt. Trump hatte Sanktionen teilweise aufgehoben, um ein Abkommen über Diesellieferungen mit Wladimir Putin zu schließen, und Selenskyj als Kriegstreiber bezeichnet, nachdem die Ukraine russische Ölraffinerien angegriffen hatte. Am Montag verteidigte Trump das Dieselgeschäft und kritisierte Selenskyj erneut. "Selenskyj weiß nicht, wovon er spricht", sagte Trump. Ehrlich gesagt, glaube er, es sei Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandle.

Trump erklärte außerdem, er sei bereit, im kommenden Monat in China mit Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zusammenzutreffen, um über Denuklearisierung zu sprechen. Die Gespräche könnten auch den Krieg in der Ukraine umfassen. In Kiew wächst deshalb die Sorge, übergangen zu werden. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte in Moskau, "das Thema eines solchen hypothetischen Treffens ist tatsächlich erwähnt worden". Er reagierte damit auf einen Bericht des Wall Street Journal vom Sonntag, wonach sich Trump, Putin und Xi treffen könnten.

Selenskyj sprach am Montag außerdem mit Papst Leo XIV., wie der Vatikan mitteilte. Der Papst hatte wenige Tage zuvor ein ähnliches Gespräch mit Putin geführt. Der Vatikan teilte mit, der Papst habe beide Seiten aufgefordert, die Zufuhr von Hilfsgütern in die russisch besetzte Stadt Oleschky zu ermöglichen und Zivilisten die Ausreise zu gestatten.

Russlands jüngste Angriffe trafen erneut ukrainische Energieanlagen und Infrastruktur im ganzen Land. Mehr als 500.000 Menschen waren ohne Strom, und das angeschlagene Stromnetz musste notfallmäßig repariert werden. Bei einem Angriff nahe der nordöstlichen Stadt Charkiw wurden nach Angaben der Behörden sechs Menschen getötet, darunter drei Kinder.

US-Außenminister Marco Rubio bestritt am Montag während eines Besuchs in Usbekistan, dass der Austausch von Geheimdiensterkenntnissen mit der Ukraine eingestellt worden sei. Er unterstützte Trumps Aufforderung an Selenskyj, sich auf die Beendigung des Konflikts zu konzentrieren. Die Gespräche zur Beendigung des größten Konflikts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg stocken. Russland verzichtet nicht auf seinen Anspruch auf ukrainisches Territorium, und die Ukraine lehnt es standhaft ab, dazu gedrängt zu werden. Er hat sogar gefordert, Selenskyj zu ersetzen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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