Der Bonus fließt unabhängig davon, ob die Eltern für ihr Kind ein Depot anlegen oder nicht, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Ziel sei der langfristige Vermögensaufbau.
Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) sagte, das Zukunftsdepot solle der Bausparer der nächsten Generation werden. Laufende Zinsen und ausgeschüttete Dividenden seien davon allerdings ausgenommen. Geburtstag gebunden, danach könne das Depot weitergeführt werden.
Für die kommenden beiden Jahre seien jeweils 40 Millionen Euro budgetiert, vor allem um den Startbonus abzudecken.
Bauer betonte, Österreich sei ein Land der Sparer, das Geld wachse am Sparbuch aber nur langsam. Mit dem Zukunftsdepot sollen die Chancen des Kapitalmarkts leichter zugänglich werden. In den Bundesschatz fließe auch der Startbonus, wenn die Eltern kein Depot anlegen.
Wichtig sei, dass das Zukunftsdepot keine Sparmöglichkeit für die Eltern darstelle. In zwei Rechenbeispielen stellte er finanzielle Vorteile gegenüber einem Bausparvertrag in Aussicht. Noch größer sei der Unterschied, wenn monatlich nur zehn Euro eingezahlt würden. Dann seien es 6.000 Euro statt nur 2.000 Euro.
Kritik kam von den Grünen, die einen konkreten Gesetzesentwurf einmahnten. Finanzsprecherin Nina Tomaselli erklärte in einer Aussendung, die Regierung verspreche Geldvermehrung im Schlaf. Wer das Risiko trage und wie das Vermögen der Kinder geschützt werde, bleibe offen.
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