InstaNews Die Zeitung
Politik

Regierung plant 500 Euro Startbonus für jedes neugeborene Kind

ÖVP, SPÖ und NEOS haben das steuerlich begünstigte Zukunftsdepot vorgestellt, das im kommenden Jahr starten soll. Jedes Neugeborene erhält einen Startbonus von 500 Euro, unabhängig davon, ob die Eltern ein Depot anlegen.

Regierung plant 500 Euro Startbonus für jedes neugeborene KindSymbolbild
Foto: neelam279 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Das geplante Zukunftsdepot erhält jedes neugeborene Kind einen Startbonus, unabhängig davon, ob die Eltern ein Depot anlegen
  • Für die kommenden zwei Jahre sind jeweils 40 Millionen Euro budgetiert, vor allem um den Startbonus abzudecken
  • Die Grünen fordern einen konkreten Gesetzesentwurf, da unklar bleibe, wer das Risiko trägt und wie das Vermögen der Kinder geschützt wird

Der Bonus fließt unabhängig davon, ob die Eltern für ihr Kind ein Depot anlegen oder nicht, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Ziel sei der langfristige Vermögensaufbau.

Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) sagte, das Zukunftsdepot solle der Bausparer der nächsten Generation werden. Laufende Zinsen und ausgeschüttete Dividenden seien davon allerdings ausgenommen. Geburtstag gebunden, danach könne das Depot weitergeführt werden.

Hamburg will E-Scooter in Fußgängerzonen automatisch bremsen lassen
Auch interessantHamburg will E-Scooter in Fußgängerzonen automatisch bremsen lassen

Für die kommenden beiden Jahre seien jeweils 40 Millionen Euro budgetiert, vor allem um den Startbonus abzudecken.

Bauer betonte, Österreich sei ein Land der Sparer, das Geld wachse am Sparbuch aber nur langsam. Mit dem Zukunftsdepot sollen die Chancen des Kapitalmarkts leichter zugänglich werden. In den Bundesschatz fließe auch der Startbonus, wenn die Eltern kein Depot anlegen.

Wichtig sei, dass das Zukunftsdepot keine Sparmöglichkeit für die Eltern darstelle. In zwei Rechenbeispielen stellte er finanzielle Vorteile gegenüber einem Bausparvertrag in Aussicht. Noch größer sei der Unterschied, wenn monatlich nur zehn Euro eingezahlt würden. Dann seien es 6.000 Euro statt nur 2.000 Euro.

Kritik kam von den Grünen, die einen konkreten Gesetzesentwurf einmahnten. Finanzsprecherin Nina Tomaselli erklärte in einer Aussendung, die Regierung verspreche Geldvermehrung im Schlaf. Wer das Risiko trage und wie das Vermögen der Kinder geschützt werde, bleibe offen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.