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Felbermayr fordert mehr Kapitaldeckung für Pensionsvorsorge

Überarbeiteter Beitrag mit Teaser und vollständigem Text zur Forderung Felbermayrs nach mehr Kapitaldeckung in der Pensionsvorsorge, ergänzt um die Wifo-Studie, Zahlen für 2024 und die Reaktionen von VVO und Regierung.

Felbermayr fordert mehr Kapitaldeckung für PensionsvorsorgeSymbolbild
Foto: Atlantic Ambience · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Wifo-Chef Felbermayr fordert mehr Kapitaldeckung in der Pensionsvorsorge, da das Umlageverfahren nicht diversifiziert sei
  • Eine Wifo-Studie hält eine ausgewogene Mischung aus Umlage- und Kapitaldeckung für geeignet, mit geringen Nebenwirkungen
  • Felbermayr nennt Schweden als Vorbild, wo die gesetzliche Pension automatisch an die Lebenserwartung angepasst wird

Wifo-Chef Gabriel Felbermayr spricht sich dafür aus, die Kapitaldeckung in der Pensionsvorsorge auszubauen. Das berichtete die Salzburger Nachrichten. Der Wifo-Chef äußerte sich am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Österreich setze mit dem Umlageverfahren auf ein Modell, das im radikalen Sinn nicht diversifiziert sei.

Je nach Wirtschaftslage schwanken die Pensionsversicherungspflichtbeiträge, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber einzahlen.

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Pensionssysteme verfolgen Versicherungs- und Umverteilungsziele. Sie sollen zudem den Konsum zwischen Erwerbstätigkeit und Ruhestand gleichmäßiger verteilen. Die Wifo-Studie hält eine ausgewogene Verbindung von Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren für geeignet, diese Ziele mit geringen Nebenwirkungen auf Güter-, Arbeits- und Kapitalmärkte zu erreichen.

Das Vermögen österreichischer Haushalte liege oft auf dem Girokonto, auf dem Sparbuch oder in Immobilien. Die Österreicherinnen und Österreicher seien außerordentlich risikoscheu, sagte Felbermayr. Viele seien in Immobilien überinvestiert, während auf den Kapitalmärkten langfristig eine deutlich höhere Rendite zu erzielen sei. Als Vorbild für Österreich nannte Felbermayr das schwedische Pensionsmodell. Dort werde die gesetzliche Pension mit kapitalgedeckten Elementen verbunden und automatisch an die Lebenserwartung angepasst.

Die drei Säulen der Altersvorsorge verteilten sich im Jahr 2024 wie folgt. Im öffentlichen Pensionssystem einschließlich staatlicher Zuschüsse lagen die Gesamteinnahmen bei rund 76,8 Milliarden Euro, der öffentliche Pensionsaufwand bei 76,2 Milliarden Euro. Bei der betrieblichen Altersvorsorge betrugen die Beiträge 1,8 Milliarden Euro, die ausgezahlten Leistungen drei Milliarden Euro. Bei der privaten Lebensversicherung wurden vier Milliarden Euro eingezahlt und vier Milliarden Euro ausbezahlt.

Der Generalsekretär des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO), Christian Eltner, sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wifo, die staatlichen Pensionen würden wesentlich auf Basis der heimischen Wirtschaftskraft finanziert. Mit kapitalgedeckter Vorsorge lasse sich zusätzlich ausländische Wertschöpfung ins Inland holen, wodurch die Altersvorsorge breiter wirtschaftlich abgestützt werde.

Die langfristige Sicherung der Altersvorsorge beschäftigt laut Bericht auch die aktuelle ÖVP/SPÖ/NEOS-Regierung. VVO-Präsident Gregor Pilgram nannte es als Ziel, dass möglichst viele Menschen früh in private und betriebliche Vorsorge einsteigen können.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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