Im Verfahren um die tödlichen Schüsse auf Lorenz A. soll der Prozess gegen den heute 28 Jahre alten Polizisten voraussichtlich im Dezember starten, spätestens jedoch im Januar. Wie der NDR berichtete, hat das Landgericht Oldenburg den Verteidiger des Beamten sowie die vier Vertreter der Nebenklage über mögliche Verhandlungstermine unterrichtet. Der Prozess ist damit noch nicht endgültig angesetzt.
Lorenz A. war in der Nacht zum Ostersonntag des vergangenen Jahres getötet worden. Nach dem Bericht soll der Beamte seine Schüsse von hinten abgegeben haben. Der Angeklagte ist 28 Jahre alt, das Opfer war 21 Jahre alt.
Das Landgericht teilte außerdem mit, dass der Prozess im Saal 1 stattfinden werde, der 50 Plätze bietet. Die 4. Große Strafkammer habe sich um einen größeren Verhandlungssaal außerhalb des Gerichtsgebäudes bemüht, sei dabei aber nicht fündig geworden. Die Sicherheit sei nur im Gerichtsgebäude gewährleistet.
Die Initiative "Gerechtigkeit für Lorenz" äußerte gegenüber dem NDR Niedersachsen Zweifel, dass die 50 Plätze ausreichen. Insbesondere müsse sichergestellt werden, dass Angehörige von Lorenz A. den Prozess vor Ort verfolgen können, falls sie dies wünschten. Angehörige dürften nicht durch fehlende Zugangsmöglichkeiten zusätzlich belastet werden.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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