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Schweizer füllen ihren Tank zunehmend in Vorarlberg

Wegen hoher Benzinpreise in der Schweiz tanken derzeit viele Schweizer in Vorarlberg. Österreich und Deutschland haben Tankrabatte, in der Schweiz wird über einen solchen Rabatt im Parlament diskutiert.

Schweizer füllen ihren Tank zunehmend in VorarlbergSymbolbild
Foto: Engin Akyurt · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizer tanken in Vorarlberg, weil Bleifrei 95 dort 1,85 Euro statt 2,18 Franken in der Schweiz kostet
  • Österreichs Spritpreisbremse bringt laut Wirtschaftsbund zehn bis zwölf Cent pro Liter, jedes zweite Auto kommt aus der Schweiz
  • Im Schweizer Parlament liegen Vorstösse bürgerlicher Politiker für einen Tankrabatt vor, Linke und Grüne lehnen ihn ab

Wer in der Ostschweiz wohnt, fährt derzeit oft über die Grenze zum Tanken nach Österreich. Wie SRF berichtet, ist der Sprit dort deutlich günstiger, vor allem im Vergleich zu den Tankstellen am Rhein auf Schweizer Seite.

Ein Rechenbeispiel zeigt die Unterschiede: Ein Liter Bleifrei 95 kostet auf der Schweizer Seite 2,18 Franken, in Österreich 1,85 Euro.

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Die Benzinpreise sind wegen des Konflikts im Nahen Osten derzeit hoch, wobei die Strasse von Hormus genannt wird. Die Nachbarländer Deutschland und Österreich haben dagegen einen Tankrabatt eingeführt.

Die Spritpreisbremse in Österreich macht laut Petra Girardi, Fachbeauftragte Tankstellen beim Wirtschaftsbund Vorarlberg, zehn bis zwölf Cent pro Liter aus. Girardi sagte gegenüber SRF, dass jedes zweite Auto aus der Schweiz komme. Es werde weniger getankt, besonders Ende des Monats sei das Geschäft sehr verhalten.

Die Schweizer Autofahrer, die SRF an einer österreichischen Tankstelle antraf, zeigten sich deutlich weniger zurückhaltend. Ein Schweizer sagte, das Tanken lohne sich, in der Schweiz sei der Preis zu hoch. Ein anderer Autofahrer hielt es für schockierend, wie viel man in der Schweiz bezahlen müsse. Er fragte sich, wer von den hohen Preisen profitiere, und forderte, die Politik müsse für sinkende Preise sorgen.

In Deutschland ist am 1. Oktober ein Tankrabatt in Kraft getreten, der bis Ende des Jahres befristet ist. Dabei wurde die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 14 Cent pro Liter gesenkt. Die Massnahme belastet den deutschen Finanzhaushalt laut Bericht um Milliarden. An den Tankstellen kostet ein Liter Super derzeit um die 2,20 Euro.

Die Rechnung sei schwierig, und irgendjemand müsse es bezahlen.

Im Schweizer Parlament liegen mehrere Vorstösse bürgerlicher Politiker für einen Tankrabatt vor. Vor allem die Finanzierung der Strasseninfrastruktur sei betroffen, weil Benzin und Diesel hoch besteuert seien und diese Gelder dann wegfielen.

Im nahen Ausland gebe es ihn überall, die Schweiz stehe dagegen wie eine Insel da, was die Konkurrenzfähigkeit sehr anspruchsvoll mache. Außerdem würde ein Rabatt den Einkaufstourismus ankurbeln.

Linke und Grüne lehnen einen Tankrabatt ab. Ein Verzicht auf Mineralölsteuern würde grosse Löcher in die Staatskasse reissen.

Die Situation werde allerdings beobachtet.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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