Kaliningrader Gericht setzt 342 Mio. Euro Zahlung gegen Raiffeisen-Tochter fest
Euro verpflichtet. Der Klage der Rasperia Trading Limited, eines russischen Aktionärs der Strabag, gab das Gericht am Dienstag statt. Das bestätigte ein Sprecher der RBI der APA, wie die Salzburger Nachrichten berichten.
Die Forderung Rasperias steht in Verbindung mit einer Schadenersatzklage in Wien. Bei diesem Verfahren sei das Klagslimit um 300 Mio. Euro überschritten worden. Außerdem seien Gerichtsgebühren von 42 Mio. Euro angefallen.
Sie stehe im Zusammenhang mit einer Unterlassungsverfügung, die Rasperia erwirkt habe.
Euro angeordnet hatten, die bei der russischen RBI-Tochter anfielen.
RBI und die Raiffeisenbank Russland bezifferten ihren Schaden um 300 Mio. Euro höher, als es das Kaliningrader Gericht getan hatte. Rasperia habe formal die Möglichkeit erhalten, diese Differenz in Russland seinerseits einzuklagen.
Die Entscheidung in Kaliningrad ist noch nicht rechtskräftig. Ob RBI und die Raiffeisenbank Russland Rechtsmittel einlegen werden, stand am Dienstagnachmittag nicht fest. Formal richtete sich die Klagsforderung Rasperias nicht nur gegen die russische Bank, sondern auch gegen österreichische Strabag-Kernaktionäre.
Dies geschehe wie schon in der Vergangenheit.
Auslöser des Streits ist die Entmachtung Rasperias im Strabag-Konzern im Jahr 2022.
Diese Holding ist Eigentümerin der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die wiederum 25 Prozent am Mutterkonzern RBI hält.
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