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Kammer sieht Dieselpreise wegen EEG-V bis 2035 deutlich steigen

Die Wirtschaftskammer warnt, dass sich der Dieselpreis bis 2035 nach einer Erhebung des Instituts Economica um höchstens 95 Cent verteuern könnte. Ursache sei das geplante Erneuerbare-Energien-Gesetz Verkehr, das nach Ansicht der Kammer EU-Vorgaben übererfülle.

Kammer sieht Dieselpreise wegen EEG-V bis 2035 deutlich steigenSymbolbild
Foto: ClickerHappy · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wirtschaftskammer Österreich warnt laut einer Erhebung des Forschungsinstituts Economica vor einer Verteuerung von Diesel um bis zu 95 Cent je Liter bis 2035 durch das EEG-V
  • Ursache sei Goldplating, also die Übererfüllung von EU-Vorgaben, beim Gesetzesentwurf zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie RED III im Verkehrssektor
  • Die FPÖ kritisiert das Vorhaben als weiteren Angriff auf die Geldbörsen der Österreicher, Klimaschützer werfen der Kammer Lobbyarbeit für fossile Energieträger vor

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) warnt vor deutlichen Preissteigerungen an der Tankstelle und vor volkswirtschaftlichen Schäden durch den geplanten Gesetzesentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz Verkehr, kurz EEG-V. Wie der ORF berichtete, stützt sich die Kammer dabei auf eine Erhebung des Forschungsinstituts Economica. Demnach könnte das Gesetz durch sogenanntes Goldplating, also die Übererfüllung von EU-Vorgaben, den Liter Diesel bis 2035 um höchstens 95 Cent verteuern.

Anlass ist ein Gesetzesentwurf, der die EU-Richtlinie RED III im Verkehrssektor national umsetzen soll. Dadurch würden die Transformationskosten gebündelt, was deutlich höhere Energiepreise als in den EU-Nachbarstaaten bedeute. Wenn Österreich als Musterschüler vorangehe, würden die nicht verbrauchten Emissionen anderen EU-Mitgliedsländern zur Verfügung stehen.

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Auch der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) verwies darauf, dass die aktuelle Treibstoffkrise deutlich zeige, wie teuer die Erdölabhängigkeit des Verkehrs der Wirtschaft zu stehen kommt.

Die FPÖ nutzte die Erhebung der Wirtschaftskammer für scharfe Kritik an der Bundesregierung. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bezeichnete das Vorhaben als weiteren Angriff auf die Geldbörsen der Österreicher.

Klimaschützer hielten der Wirtschaftskammer ihrerseits vor, Lobbyarbeit für fossile Energieträger zu betreiben.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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