Der Bau des Brennerbasistunnels wird später fertig und deutlich teurer als bisher geplant. Das teilte die Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE am Dienstag mit, wie die Kleine Zeitung berichtet. Demnach steigen die Gesamtkosten des Projekts von 10,5 Milliarden auf 11,7 Milliarden Euro. Die Inbetriebnahme des Eisenbahntunnels verschiebt sich auf das Jahr 2034. Bislang war sie für 2032 vorgesehen, die Fertigstellung für 2031.
Bereits zuvor hatte es Gerüchte über eine erneute Verschiebung gegeben. Die Gesellschaft hatte angekündigt, ihr Bauprogramm zu aktualisieren. Diese Aktualisierung liegt nun vor und zieht die neuen Termine und Kosten nach sich. Der Aufsichtsrat hat die neuen Zeiten und Kosten bereits genehmigt.
Der Brennerbasistunnel sei mehr als ein Tunnel, nämlich ein grenzüberschreitendes Bahnsystem, das hohe Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Betrieb erfüllen müsse. Zusätzliche Bauarbeiten und die Integration der Bahntechnik bedeuteten mehr Zeit und höhere Kosten. Das Projekt sei einzigartig und werde maßgeblich dazu beitragen, den Straßenverkehr zu entlasten.
Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) bezeichnete die Verzögerung und die Mehrkosten in einer ersten Reaktion als unerfreulich.
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