Der Konzern holt weltweit fast 72.700 Stromer in die Werkstätten, weil bei einzelnen Hochvolt-Batteriezellen Mängel vorliegen. Grundlage sind Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA).
Buzz von Volkswagen sowie der Cupra Born der spanischen Konzerntochter. Dass ein Rückruf vorbereitet wird, war bereits vergangene Woche bekannt.
Interne Qualitätsprüfungen hätten ergeben, dass einzelne Batteriezellen bei bestimmten Fahrzeugen nicht den Anforderungen genügen, teilte das Unternehmen mit. Ursache seien Produktionsfehler bei Zulieferern. In seltenen Fällen könne dies zu einer erhöhten thermischen Belastung der Batterien führen. Im Extremfall könne ein Brand entstehen.
Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden sind dem KBA zufolge bislang nicht bekannt.
Die Begrenzung darf erst aufgehoben werden, wenn eine Batterie als einwandfrei gilt.
Die Besitzer betroffener Autos werden per Brief informiert. Das Schreiben enthält nach Angaben des Herstellers alle wichtigen Informationen, darunter den genauen Ablauf und die Ansprechpartner. Weitere Abhilfemaßnahmen sollen ebenfalls schriftlich mitgeteilt werden. Ein VW-Sprecher hatte zuvor erklärt, dass die betroffenen Batteriemodule nicht zwangsläufig getauscht werden müssen. Möglicherweise reiche ein Softwareupdate aus.
Ende September hatte Volkswagen weltweit gut fünf Millionen Autos wegen einer korrosionsanfälligen Schraube an der Lenkung in die Werkstätten gerufen. In Deutschland sind davon fast 1,4 Millionen Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Seat und Skoda betroffen.
Batterieprobleme haben in diesem Jahr schon einmal zu einem Rückruf geführt. Im März hatten Volkswagen und Cupra deswegen weltweit mehr als 90.000 Autos beordert, davon 28.000 in Deutschland.
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