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Diakonie zweifelt an Zeitplan für Rechtsanspruch auf zusätzliche Schuljahre für Kinder mit Behinderung

Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser bezweifelt, dass Bildungsminister Christoph Wiederkehr seinen Zeitplan für einen Rechtsanspruch auf ein elftes und zwölftes Schuljahr für Kinder mit Behinderung einhalten kann. Sie kritisiert einen Mangel an Haltung bei der Inklusion.

Diakonie zweifelt an Zeitplan für Rechtsanspruch auf zusätzliche Schuljahre für Kinder mit BehinderungSymbolbild
Foto: Pavel Danilyuk · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser bezweifelt, dass der Zeitplan für den Rechtsanspruch auf zusätzliche Schuljahre eingehalten wird
  • Riebenbauer fordert Zugang zu Regelklassen in der Sekundarstufe II, da der Rechtsanspruch allein nicht für echte Inklusion reiche
  • Moser bezeichnet den stark vom Bundesland abhängigen Zugang zu inklusiven Angeboten als Wohnortlotterie

Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser äußerte am Dienstag bei einem Pressetermin jedoch gravierende Zweifel, dass dieser Zeitplan eingehalten wird. Es gehe nichts weiter, kritisierte sie. Beim Thema Inklusion in der Schule ortet sie generell einen Mangel an Haltung, wie die Salzburger Nachrichten berichten.

Moser hält es für nicht einzusehen, warum gerade Kinder, die mehr Zeit zum Lernen brauchen, weniger Zeit bekommen.

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Karin Riebenbauer von Inklusion Österreich betonte, dass der Rechtsanspruch allein für echte Inklusion nicht ausreichend wäre. Sie fordert Zugang zu Regelklassen in der Sekundarstufe II, also in Berufsschulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie in der AHS-Oberstufe. Laut Moser übersteigt die Nachfrage das Angebot jedoch bei Weitem.

Am Nachmittag gebe es zudem kein Angebot.

Moser kritisierte, dass die Probleme mit der Inklusion weit früher beginnen. Es halte sich das Stereotyp, Kinder mit Behinderung seien in einer Sonderschule besser aufgehoben.

Der Zugang zu inklusiven Angeboten hängt stark vom Bundesland ab, was Moser als Wohnortlotterie bezeichnet.

Eltern von Kindern mit SPF können seit den 1990er-Jahren wählen, ob sie einen inklusiven oder einen Sonderschulplatz wollen.

Riebenbauer kritisierte, dass ein Berufsleben für die Eltern so nicht möglich sei, während die Kinder allein daheim sitzen.

Narval verwies darauf, dass Italien seit 1977 zeige, dass eine Abschaffung von Sonderschulen möglich ist.

Den Abschluss bildet eine Demo am morgigen Donnerstag, bei der die Forderungen an das Bildungsministerium übergeben werden sollen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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