InstaNews Die Zeitung
Politik

Übergangsregierung für Tigray angekündigt, Sorge vor Krieg mit Eritrea wächst

Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed hat die Einsetzung einer Übergangsregierung für Tigray angekündigt, die in sechs Monaten Regionalwahlen vorbereiten soll. Die Spannungen mit Eritrea nehmen zu, die USA und Großbritannien rufen beide Seiten zur Zurückhaltung und zum Dialog auf.

Übergangsregierung für Tigray angekündigt, Sorge vor Krieg mit Eritrea wächstSymbolbild
Foto: Nikolay Demirev · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed kündigt eine Übergangsregierung für Tigray an, die das vorläufige Ende einer Militäroffensive markiert
  • Rund eine Million Menschen sind infolge des Konflikts weiterhin vertrieben, während Machtfragen und Gebietsansprüche ungelöst bleiben
  • Die Beziehungen zwischen Äthiopien und Eritrea haben sich seit dem Friedensabkommen von 2018 deutlich verschlechtert

Abiy Ahmed, Ministerpräsident Äthiopiens, kündigte an, für die nördliche Region Tigray eine Übergangsregierung einzusetzen, wie DW Deutsch berichtet.

Die Ankündigung vom vergangenen Freitag markiert das vorläufige Ende einer Militäroffensive. Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) hatte diese im September gemeinsam mit sechs weiteren bewaffneten Gruppen begonnen. Die Angreifer mussten sich schließlich zurückziehen und verloren die Kontrolle über die Region.

Witkoff legt Putin Vorschläge für Frieden vor, Moskau lässt Amerikaner frei
Auch interessantWitkoff legt Putin Vorschläge für Frieden vor, Moskau lässt Amerikaner frei

In einer auf X veröffentlichten Erklärung schrieb Abiy, die Menschen in Tigray müssten den Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Nur so könnten sie endlich Frieden erreichen, ihr Recht auf Selbstverwaltung ausüben und an den Früchten der Entwicklung teilhaben, die ihnen über viele Jahre vorenthalten worden seien.

Noch immer seien rund eine Million Menschen infolge dieses Konflikts vertrieben.

Ungelöst seien die Konflikte um politische Macht und Gebietsansprüche, mit denen sich die neue Regionalverwaltung konfrontiert sieht.

Äthiopien und Eritrea waren einst erbitterte Feinde und unterzeichneten 2018 ein Friedensabkommen. Seither hätten sich die Beziehungen beider Länder wieder deutlich verschlechtert.

Die internationale Gemeinschaft unterschätze die Gefahr völlig. Dazu trägt unter anderem der Krieg im Sudan bei, ebenso die Spannungen zwischen Äthiopien und Ägypten um den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) am Nil.

Die USA und Großbritannien haben beide Länder zu Zurückhaltung und zu einem Dialog auf Grundlage des Friedensrahmens von 2018 aufgerufen. Ein Sprecher der britischen Regierung erklärte am 15. Oktober, man fordere dringend Deeskalation und die Rückkehr zum Dialog und bekräftige die Unterstützung für die Vermittlungsrolle der Afrikanischen Union.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.