Präsident Emmanuel Macron sieht keine ausländische Einmischung in die schweren Ausschreitungen, die es bei Sozialprotesten in Frankreich gegeben hat.
Allerdings habe es im Anschluss an die Unruhen eine ausländische Manipulation von Informationen gegeben, sagte Macron. Sie habe zu Äußerungen geführt, die er als inakzeptabel und dumm bezeichnete, und zwar von vielen Personen, darunter auch ausländische Politiker. Laut Macron wurden Bilder gezeigt, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt worden seien und Szenen darstellten, die sich in Frankreich nie ereignet hätten. Das sei völlig falsch, so der Präsident.
Präsident Donald Trump habe sich daraufhin in dieselbe Richtung geäußert. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, Zuwanderung von Menschen aus einer völlig anderen Welt habe das einst so großartige Land zerrüttet. Die betreffenden Menschen hätten hasserfüllte Herzen.
Macron sagte, es gebe Leute, die auf Kosten Frankreichs Wahlkampf betrieben. In den USA finden Anfang November Kongresswahlen statt.
Zu den Reaktionen auf die Unruhen sagte Macron, in solchen Momenten zeige sich, wer Frankreich liebe und wer nicht. Alle Menschen, die derzeit schlecht über das Land sprächen, liebten es nicht, so der Präsident. Diese Leute gingen ihm deshalb auf die Nerven.
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