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Bochumer Forscher testen Chemotherapie an gezüchtetem Tumorgewebe

Mit im Labor gezüchteten Organoiden wollen Forscher der Universität Bochum herausfinden, auf welchen Wirkstoff ein Bauchspeicheldrüsentumor anspricht. Für drei Patienten wurde so bereits eine Behandlungsempfehlung ausgesprochen.

Bochumer Forscher testen Chemotherapie an gezüchtetem TumorgewebeSymbolbild
Foto: Kost9n4 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs bleibt lange symptomlos und hat sich bei der Diagnose oft schon in der Umgebung ausgebreitet
  • Bochumer Forscher züchten Tumorgewebe aus Operationen zu Organoiden und testen darin Chemotherapeutika auf ihre Wirksamkeit
  • Bisher haben die Forscher 15 Zelllinien eingefroren, fünf weitere befinden sich noch in der Anzucht, sodass eine Biobank entsteht

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört nach Angaben der WELT zu den aggressivsten und heimtückischsten Krebsarten. Die Erkrankung verursacht lange keine Symptome, und bei der Diagnose hat der Tumor oft bereits in die Umgebung gestreut.

Deshalb ist es wichtig, schnell herauszufinden, welches Chemotherapeutikum am besten wirkt. Das Projekt läuft seit Januar 2025.

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Das Tumorgewebe wird während der Operation in einer Eisbox in die Pathologie gebracht, dort aufgeschnitten und aufgearbeitet. Nicht alle Krebszellen lassen sich zum Wachsen bringen. Die Wachstumsgeschwindigkeit hängt laut Majchrzak-Stiller vom jeweiligen Tumor ab.

Die Organoide werden anschließend in einzelne Zellen zerlegt und tiefgekühlt, aus jeder dieser Zellen kann später wieder ein Organoid heranwachsen. Bisher haben die Forscher 15 Zelllinien eingefroren, fünf weitere befinden sich noch in der Anzucht. So entsteht nach und nach eine Biobank, die die Vielfalt der Tumoren widerspiegelt und für weitere Forschung bereitsteht.

Philipp Höhn, ebenfalls Mitglied des Bochumer Forscherteams, sagte laut einer Mitteilung der Universität, dass ein Wirkstoff in einer zweidimensionalen Zellkultur überall hingelange, die Realität aber nicht abbilde. Dreidimensionale Organoide seien daher deutlich besser geeignet, so Höhn.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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