Wie die Salzburger Nachrichten berichten, beginnen am Donnerstag die Kollektivvertragsverhandlungen im Handel. Betroffen sind 420.000 Angestellte sowie 19.000 Lehrlinge. Die Arbeitnehmervertreter der Gewerkschaft GPA haben bislang keine Gehaltsforderung gestellt. Im Vorfeld war jedoch zu hören, ein Abschluss solle nicht unter der Jahresinflation von 3,3 Prozent liegen.
Traditionell eröffnet die Metallindustrie die Herbstlohnrunde. Heuer fällt das Feilschen dort aus, nachdem man sich im Vorjahr auf einen Zwei-Jahres-Abschluss geeinigt hatte. Auch den Metallern wurde damals ein Gehaltsabschluss unter der Jahresinflation zuteil. Ab dem 1. Beides liegt deutlich unter der Teuerungsrate.
Das durchschnittliche Vollzeitgehalt im Handel liegt bei 2.586 Euro brutto, das entspricht 1.949 Euro netto.
Der Anteil der Gewerkschaftsmitglieder ist deutlich geringer als in der Metallindustrie. Konkrete Zahlen dazu nennt die Gewerkschaft nach Angaben der Zeitung aber nicht.
Sie kommt ursprünglich von der GPA Niederösterreich. Trefelik ist Bundesspartenobmann Handel in der Wirtschaftskammer und hat diesen Posten seit 2020 inne. Danach folgen ein gemeinsames Pressestatement und die erste Gesprächsrunde.
Trefelik hatte bei einem Medientermin Ende September schwierige Gespräche erwartet. Die Erwartungen beider Seiten lägen extrem weit auseinander, so seine Einschätzung. Der Handel befinde sich in einer schwierigen Lage.
Die GPA hielt dagegen, der nominelle Umsatz im Gesamthandel sei im Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen.
Die Herbstprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS fiel vergangene Woche durchwachsen aus.
Während der Handel am Donnerstag einsteigt, laufen in anderen Branchen bereits Verhandlungen. Seit dem 12. Am 19. Oktober.
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