InstaNews Die Zeitung
Politik

Ministerium gesteht Gesetzesfehler bei Tabaksteuer ein – Steuersätze bleiben bei 2027

Im Gesetz zur Erhöhung der Tabaksteuer steht ein falscher Inkrafttretstermin. Das Bundesfinanzministerium betont, dass die höheren Steuersätze wie geplant erst ab dem 1. Januar 2027 gelten.

Ministerium gesteht Gesetzesfehler bei Tabaksteuer ein – Steuersätze bleiben bei 2027Symbolbild
Foto: Sóc Năng Động · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Bundesgesetzblatt tritt das Tabaksteuergesetz schon am Tag nach der Verkündung in Kraft, nicht wie in der Begründung genannt am 1. Januar 2027
  • Für Zigaretten sind 2028 9,56 Euro, 2029 10,42 Euro und 2030 11,36 Euro an Steuer vorgesehen
  • Das Gesetz rechnet im Zeitraum 2027 bis 2030 mit steuerlichen Mehreinnahmen von gut zwölf Milliarden Euro

Wie n-tv berichtet, steht im Bundesgesetzblatt, dass das Gesetz bereits am Tag nach der Verkündung in Kraft tritt, also sofort. Ein Sprecher des SPD-geführten Ministeriums in Berlin sprach von einem technischen Fehler im Gesetzgebungsverfahren.

Der Fehler habe das Inkrafttreten für den Tag nach der Verkündung festgeschrieben. In der Gesetzesbegründung sei dagegen mehrfach auf den 1. Januar 2027 verwiesen worden. Die Generalzolldirektion sowie die Verbände seien über den Fehler informiert, er solle nun korrigiert werden. Er verwies darauf, dass die Produktion weiterlaufe, obwohl sie nach geltendem Gesetz nicht laufen dürfe. Es sei erstaunlich, dass ein derart grober Fehler einem Bundesministerium unterlaufe. Ein Ministerium schreibe ein Gesetz, und am nächsten Tag heiße es, es sei ganz anders gemeint gewesen. Das sei Dilettantismus, der ihn fassungslos mache.

Länder fordern mehr Geld vom Bund für den Regionalverkehr
Auch interessantLänder fordern mehr Geld vom Bund für den Regionalverkehr

Das Gesetz sieht eine deutliche Verteuerung von Zigaretten ab 2027 vor. Für 2028 sind 9,56 Euro vorgesehen, 2029 dann 10,42 Euro und 2030 11,36 Euro. Auch geschnittener Tabak sowie Liquids für E-Zigaretten werden höher besteuert.

Im Zeitraum 2027 bis 2030 rechnet das Gesetz mit steuerlichen Mehreinnahmen von gut zwölf Milliarden Euro.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.