Russland hat die Vorschläge für ein Ende des Ukraine-Kriegs abgelehnt, die der US-Sondergesandte Steve Witkoff übermittelt hatte. Kreml-Berater Juri Uschakow sagte, die Vorschläge der Europäer und der Ukraine enthielten kaum Substanz. Zugleich zeigte sich Moskau gesprächsbereit, wie n-tv berichtet.
Witkoff war zuvor in Oslo mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen. Einen Tag später traf er in St. Petersburg den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nach eigener Aussage brachte er dabei Ideen für ein Ende des Krieges in der Ukraine mit.
Im Mittelpunkt solle der Aufbau von Sicherheit für die Zeit nach einem Ende des Konflikts stehen.
und 19. November im chinesischen Shenzhen.
Uschakow zufolge sei dem Gesandten dargelegt worden, dass die russischen Truppen auf allen Hauptrichtungen fortwährend vorrückten.
Nach Einschätzung von n-tv hat Putin dem Amerikaner damit die Unwahrheit gesagt. Demnach verliert Russland derzeit etwas mehr Gebiet in der Ukraine, als es erobert.
Zuletzt habe die ukrainische Operation Vivaldi für Aufsehen gesorgt, die n-tv als erfolgreich bezeichnet.
Frühere Gespräche über eine Waffenruhe oder einen Frieden mit Russland seien in den vergangenen Jahren gescheitert, weil Moskau an seinen Maximalforderungen festgehalten habe. Eine weitere Gesprächsrunde könnte demnach bald stattfinden, doch ob der Kreml zu Kompromissen bereit ist, sei weiterhin nicht erkennbar.
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