Der Verhandlungstag vor einem Schöffensenat ist am Donnerstag bis 13.30 Uhr angesetzt.
Gegen Paal lautet sie auf sexuellen Missbrauch von Unmündigen nach Paragraf 207 sowie auf den Besitz sexualbezogenen Kindesmissbrauchsmaterials. Alle drei Angeklagten sind geständig. Für Paal erstreckt sich der mögliche Strafrahmen auf sechs Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe, für die beiden Frauen auf ein bis zehn Jahre Haft.
Im Jänner 2025 soll er in der Wohnung der 42-Jährigen deren im März 2021 geborene Tochter missbraucht haben.
Er habe Schande über sich gebracht, sagte er darin, und es tue ihm unendlich leid, was er getan habe. Auch die Bilder und Videos sprach er in dem Video an. Den Rechner mit den inkriminierten Daten habe er irgendwann vergessen, erklärte er.
Bis Mai 2026 soll Paal der 42-Jährigen bei Treffen insgesamt 159.000 Euro in Kuverts übergeben haben.
Hinweise auf Missbrauchsdarstellungen nimmt eine Meldestelle des Bundeskriminalamts unter meldestelle@interpol.at entgegen.
Die Justiz rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Verhandlung gegen Paal nicht ohne Aufsehen verlaufen wird, wie es in einer Prozessvorschau der APA hieß. Das will man diesmal vermeiden.
Das Justizministerium erklärte gegenüber der APA, die Justiz sei sich ihrer hohen Verantwortung bewusst und bereite den Prozess sorgfältig vor.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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