Synthetische Cannabinoide in E-Zigaretten breiten sich laut Berichten auch in der Schweiz aus. Gallen berichtet.
Im Fokus stehen solche Produkte derzeit vor allem in Deutschland und Frankreich.
Die Kantonspolizei Zürich hat auf Anfrage bestätigt, bereits Erfahrungen mit solchen Produkten gemacht zu haben. Ob sich daraus ein grösserer Trend entwickelt, lasse sich derzeit noch nicht beurteilen.
An den Schulen der Stadt Zürich sind derzeit keine Fälle bekannt, wie die städtische Suchtpräventionsstelle auf Anfrage mitteilt. Stellenleiterin Petra Buchta sagt, man beobachte die Entwicklung aufmerksam und berate Schulen bei Fragen zu neuen Substanzen.
Bei Sucht Schweiz betrachtet man das Phänomen laut Mediensprecher Lucas Philippoz mit Sorge und ist der Meinung, dass es besondere Aufmerksamkeit verdient. Problematisch sei nach Angaben der Organisation vor allem, dass die Inhaltsstoffe häufig unbekannt sind, weshalb sich die Risiken nur schwer abschätzen lassen. Die Substanzen sollen die Wirkung von THC nachahmen, seien laut Sucht Schweiz aber oft deutlich stärker.
Besondere Sorgen bereiten den Fachleuten die möglichen Auswirkungen auf Jugendliche. Philippoz sagt, in diesem Alter probiere man gerne Neues aus. Manche Jugendliche könnten annehmen, bei «Baller-Liquids» handle es sich lediglich um unbedenkliche Aromastoffe, und die Produkte deshalb für harmlos halten.
Wer vermute, dass ein Produkt synthetische Cannabinoide enthalte, solle zudem auf dessen Konsum verzichten.
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