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Nestlé streicht Russland-Geschäft aus Konzernbilanz, weil Kontrolle fehlt

Nestlé nimmt sein Russlandgeschäft zum Ende September 2026 aus der Konzernbilanz, weil der Konzern nach dem Eingriff der russischen Behörden keine Kontrolle mehr darüber hat. Im dritten Quartal wuchs das Unternehmen organisch um 4,0 Prozent und übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich.

Nestlé streicht Russland-Geschäft aus Konzernbilanz, weil Kontrolle fehltSymbolbild
Foto: 6689062 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Nestlé nimmt sein Russlandgeschäft per Ende September 2026 aus der Konzernrechnung, weil der Konzern derzeit keine Kontrolle über die Geschäftsleitung in Russland hat
  • In Russland betreibt Nestlé sechs Fabriken und beschäftigt rund 7000 Personen, das Geschäft wird von der Nestlé AG entkonsolidiert
  • Die Nettoverschuldung dürfte bis Jahresende um rund 900 Millionen Franken steigen, obwohl dabei kein Geld abfließt, und das Management hält an den Gesamtjahreszielen fest

Nestlé nimmt sein Russlandgeschäft per Ende September 2026 aus der Konzernrechnung, wie der Tages-Anzeiger berichtete. Der Konzern begründete den Schritt am Donnerstag bei der Vorstellung seiner Quartalszahlen damit, dass er derzeit keine Kontrolle über die Leitung der Geschäfte in Russland habe. Das Geschäft werde deshalb von der Nestlé AG entkonsolidiert.

Hintergrund ist ein Eingriff der russischen Behörden. Management über. Der Konzern betreibe in Russland sechs Fabriken und beschäftige rund 7000 Personen.

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Operativ verlief das dritte Quartal 2026 besser als erwartet. Vor allem deutlich höhere Absatzmengen trieben das Wachstum an. Das interne Realwachstum erreichte 2,8 Prozent, nach 1,8 Prozent im zweiten und 1,2 Prozent im ersten Quartal. Preiserhöhungen trugen im dritten Quartal 1,1 Prozentpunkte zum organischen Wachstum bei. Analysten, die die Nachrichtenagentur AWP befragt hatte, hatten im Schnitt lediglich 3,5 Prozent organisches Wachstum und 1,7 Prozent Mengenwachstum erwartet.

Das Management hält an den Zielen für das Gesamtjahr fest.

Dabei fließt kein Geld ab. Die Nettoverschuldung dürfte sich bis Ende des Jahres allerdings um rund 900 Millionen Franken erhöhen.

Nestlé werde bei Bedarf über weitere Entwicklungen informieren.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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