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Flachwasser-Korallenriffe weltweit: 96 Prozent auf der Roten Liste der IUCN

Nach einer ersten systematischen Untersuchung sind 96 Prozent der Flachwasser-Korallenriffe weltweit vom Aussterben bedroht. Die Weltnaturschutzunion IUCN hat die Riffe deshalb in die höchste Gefährdungsstufe ihrer Roten Liste der Ökosysteme eingestuft.

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Foto: Francesco Ungaro · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IUCN stufte alle 127 untersuchten Flachwasser-Korallenriffe ein und sieht 96 Prozent davon als vom Aussterben bedroht an
  • Die Einstufung erfolgt auf der Roten Liste der Ökosysteme der IUCN, die seit 2014 besteht und mehr als 4000 Ökosysteme erfasst
  • Fehlen Papageienfische und Zackenbarsche, die Algen in Schach halten, können sich Riffe schlechter von Hitzestress erholen

Die Weltnaturschutzunion IUCN hat sämtliche 127 Flachwasser-Korallenriffe der Erde systematisch untersucht, wie Spiegel Online berichtet. Das Ergebnis: 96 Prozent der Riffe sind vom Aussterben bedroht. Damit erreichen sie die höchste Gefährdungsstufe. Für vier Riffe reichten die vorliegenden Daten nicht aus, um sie zu beurteilen.

Untersucht wurden die bunten Korallenriffe bis in etwa 40 Meter Wassertiefe. Wegen der Wassertemperatur und des Lichteinfalls leben dort besonders viele Arten.

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Die IUCN ordnet die untersuchten Riffe nun in ihrer Roten Liste der Ökosysteme ein. Auf dieser Liste bewertet die Organisation das Risiko, dass Lebensräume zusammenbrechen. Die Liste wurde 2014 ins Leben gerufen, mehr als 4000 Ökosysteme sind darin bislang erfasst.

Korallen vertragen nach Angaben der IUCN nur geringe Temperaturschwankungen.

Für ihre Beurteilung legten die IUCN-Experten das mittlere Klimaszenario des Weltklimarats IPCC zugrunde. Dieses Ziel gilt inzwischen als kaum noch erreichbar.

Neben dem Klima setzen den Riffen auch andere Faktoren zu. Papageienfische und Zackenbarsche halten dort Algen in Schach. Fehlen sie, können sich Riffe schlechter von Hitzestress erholen. Zudem könnten zunehmende Küstenbebauung, Verschmutzung und übermäßiger Tourismus die Korallen gefährden.

Dazu zählen Muscheln, Seegurken, Rifffische, Meeresschildkröten und Haie.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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