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Quest Diagnostics meldet Cyberangriff mit Zugriff auf Patientendaten

Der US-Labordienstleister Quest Diagnostics hat einen Cyberangriff gemeldet, bei dem bestimmte Patientenakten betroffen sind.

Quest Diagnostics meldet Cyberangriff mit Zugriff auf PatientendatenSymbolbild
Foto: TheDigitalArtist · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Quest Diagnostics meldete am 22. Oktober einen Cyberangriff, bei dem über das System Quanum LSM Patientendaten abgerufen wurden
  • Betroffen sind laut Unternehmen Gesundheits- und personenbezogene Daten, der Zugriff ist beendet, das Ausmaß wird noch untersucht
  • Andere Systeme und das Kerngeschäft seien nicht betroffen, Bestellungen über Schnittstellen und EMRs bleiben möglich

Der US-Labordienstleister Quest Diagnostics hat einen Cyberangriff gemeldet, bei dem bestimmte Patientenakten offengelegt wurden. Das Unternehmen teilte dies in einer Mitteilung vom 22. Oktober mit, wie die Hindustan Times berichtete. Quest Diagnostics gehört zu den größten medizinischen Labordienstleistern in den USA.

Betroffen ist das System Quanum Lab Services Manager (LSM). Bestimmte Kunden nutzen es, um Testaufträge aufzugeben sowie Ergebnisse abzurufen und einzusehen. Nach der Entdeckung des Angriffs soll Quest Diagnostics den Zugang zu diesem System pausiert haben. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

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Nach Angaben des Unternehmens wurden Daten innerhalb von Quanum LSM abgerufen, andere Systeme seien nicht betroffen. Quest Diagnostics untersucht noch, welche konkreten Daten betroffen sind. Gesundheitsinformationen (Patient Health Information, PHI) sowie personenbezogene Informationen (Patient Identifiable Information, PII) seien Teil des unbefugten Zugriffs gewesen, so das Unternehmen.

Der unbefugte Zugriff sei inzwischen beendet, das Ausmaß des früheren Zugriffs werde jedoch noch untersucht. Quest Diagnostics erklärte, als sogenannte covered entity werde das Unternehmen Benachrichtigungen vornehmen, soweit das geltende Recht dies verlangt.

Das Kerngeschäft sei nicht betroffen und laufe weiter. Anbieter, die über direkte Customer-LIS-Schnittstellen oder elektronische Patientenakten (EMRs) Tests bei Quest Diagnostics bestellen, könnten dies weiterhin über diese Schnittstellen tun, da sie nicht betroffen seien. Das Unternehmen nehme Datenschutz und Sicherheit sehr ernst und wolle die Systeme so schnell wie möglich vollständig wiederherstellen. Die Dienste sollten bis zum 23. Oktober wieder vollständig verfügbar sein. Zudem stimme sich Quest Diagnostics mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden ab.

Quest Diagnostics mit Sitz in New Jersey war bereits in der Vergangenheit von Angriffen auf Patientendaten betroffen. Im Jahr 2016 wurden nach Unternehmensangaben Daten von etwa 34.000 Menschen offengelegt, darunter Laborergebnisse und Kontaktinformationen. Im Jahr 2019 waren die persönlichen Informationen von etwa 11,9 Millionen Quest-Patienten betroffen. Auslöser war ein separater Angriff auf die American Medical Collection Agency, einen Dienstleister für Inkassoabrechnungen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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