Darauf wies Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) am Freitag hin. Der dazugehörige Aktionsplan für 2026 und 2027 wurde am Freitag präsentiert, wie die Kleine Zeitung berichtete.
Der Arbeitsplan bis Ende 2027 umfasst laut Zehetner 25 Maßnahmen in fünf Tätigkeitsfeldern. Die Österreich Werbung sorge dafür, dass ausländische Wertschöpfung nach Österreich gebracht werde, erklärte die Staatssekretärin in einer Pressekonferenz.
Zehetner betonte, man müsse jedes Jahr einen Aktionsplan dahinterstellen.
Im Fokus stehen derzeit die Wirtschaftskraft und Resilienz der Betriebe. Das sei ein kraftvoller Hebel, unterstrich Zehetner.
Die Fördereffizienz solle gesteigert und die Abwicklung beschleunigt werden, kündigte die Staatssekretärin an.
So könnten auch durchgängigere Jobs angeboten werden. Der Schneemangel infolge des Klimawandels werde zusehends zum Problem.
Besondere Aufmerksamkeit gilt laut Zehetner auch der Landgastronomie, die beim Wandel unterstützt werden müsse. Die Wettbewerbsbedingungen hätten sich hier gravierend verändert. Die traditionellen Gasthäuser seien im zentralen Leben vor Ort verankert und deshalb besonders wichtig. Die Studie solle klären, welchen Beitrag das Ministerium leisten könne, um das Gasthaus-Sterben einzudämmen.
Ein wesentliches Thema sei zudem der touristische Arbeitsmarkt einschließlich des Fachkräftemangels.
Die Verhandlungen mit dem Sozialministerium stockten.
Wer Qualität, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung sichern wolle, müsse auch die Voraussetzungen dafür schaffen, so Rainer.
Zehetner sagte dazu, man sei nach wie vor in Verhandlungen und zuversichtlich, dass die Verordnung zeitnah komme.
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