Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat an der Eröffnungsfeier des Global Governance Forums in China teilgenommen, wie n-tv berichtet. An der Seite des chinesischen Außenministers Wang Yi zog er mit weiteren Ehrengästen in den Festsaal der sozialistischen Modellstadt Xiong'an ein und setzte sich in die erste Reihe. Schröders Ehefrau saß eine Reihe hinter ihm. Eine Rede hielt der Altkanzler bei der Feier nicht.
Der Auftritt folgte kurz auf eine Reise Schröders nach Russland. Geburtstag gratuliert, wie der Kreml mitteilte. Dafür wurde er in seiner Partei, der SPD, scharf kritisiert. Neue Rufe nach einem Parteiausschlussverfahren wurden laut.
Wegen dieser Verbindung und seines Engagements für russische Energieunternehmen steht er seit Jahren in der Kritik.
Über Reisen Schröders nach China ist dagegen wenig bekannt. Wen er in China treffen würde, war zunächst unklar.
Die Initiative mit ihren vage formulierten Zielen soll unter anderem einen Ausbau des Multilateralismus und ein faires globales Kräfteverhältnis befördern.
Wang sagte, viele sähen in der Initiative eine Verbesserung des bestehenden internationalen Systems. Erneut verwies er auf einen seit einem Jahrhundert nie dagewesenen Wandel, auf eine Zunahme von Schikanen und auf eine Politik des Alleingangs.
Dies geschehe, um ihre Vorherrschaft zu wahren und eigene Interessen zu schützen. Diese Quoten entscheiden über Kreditrahmen, Stimmrechte und Finanzierungsbeiträge.
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