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Ökonom Zucman will Milliardäre mit Mindeststeuer auf Vermögen belasten

Der französische Ökonom Gabriel Zucman verlangt eine Steuer von zwei Prozent auf Vermögen sehr reicher Personen, auch in der Schweiz. Die Haltung der Schweizer Parteien dazu ist unterschiedlich.

Ökonom Zucman will Milliardäre mit Mindeststeuer auf Vermögen belastenSymbolbild
Foto: Nataliya Vaitkevich · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ökonom Gabriel Zucman fordert eine vermögensbezogene Mindeststeuer für Milliardäre, die laut SRF News auch in der Schweiz gelten soll
  • Norwegen erhöhte 2022 die Vermögenssteuer, und die Erträge stiegen trotz befürchteter Abwanderung der Reichsten um 72 Prozent
  • Die linken Parteien befürworten eine Bundessteuer für Superreiche, FDP und SVP lehnen sie ab, und die Mitte hält zwei Prozent für zu viel

Der französische Ökonom Gabriel Zucman fordert eine Mindeststeuer für Milliardäre, die sich am Vermögen bemisst. Wie SRF News berichtet, soll diese Steuer auch in der Schweiz gelten. Zucman begründet seine Forderung damit, dass Milliardäre im Verhältnis zu ihren Einkommen deutlich weniger Steuern bezahlen als der Rest der Bevölkerung. Das verletze den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz. Die Lösung sieht er in einer Mindeststeuer, die an den Vermögen ansetzt.

Diese Idee wolle er nun auf vermögende Privatpersonen übertragen.

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Die Forschung zeige jedoch, dass deren Anteil sehr klein sei. Als Beispiel nennt er Norwegen. Das Land habe 2022 die Vermögenssteuer erhöht, obwohl viele einen Exodus der Reichsten vorhergesagt hätten. Die Steuererträge seien trotzdem um 72 Prozent gestiegen. Wären niemand aus Norwegen weggezogen, hätten die Erträge um 75 Prozent zugelegt. Zudem könnten Länder Superreiche, die das Land verlassen, weiter besteuern.

Die USA besteuerten ihre Staatsangehörigen unabhängig von deren Wohnort ein Leben lang, sagt Zucman. Grossbritannien erhebe Erbschaftssteuern noch zehn Jahre nach dem Wegzug der Superreichen. Das sei gerechtfertigt. Die Schweiz verhalte sich dagegen anders. Wer hier Milliardär geworden sei, 70 Jahre hier gelebt und von Bildung und Infrastruktur profitiert habe, dem werde gesagt, er könne bei einem Umzug nach Dubai einfach gehen.

Auf Bundesebene hat die Schweiz keine Vermögenssteuer mehr, die Kantone erheben sie aber weiterhin. Der Steuersatz sei jedoch zu tief, meint Zucman.

Zwei Prozent seien für sie aber zu viel. Sie könnte diese mit ihrem Einkommen nicht bezahlen. Vermögen sei eben nicht Einkommen. Deshalb müsse man Vermögen besteuern.

Zucman glaubt, dass die Chancen für eine globale Vermögenssteuer gut stehen. Frankreich habe 1950 als erstes Land die Mehrwertsteuer eingeführt, danach seien innerhalb eines Jahrzehnts alle anderen Länder gefolgt. Sobald ein Land die Steuer einführe und zeige, dass sich Milliardäre besteuern lassen, steige dessen Staatseinnahmen, und die Gesellschaft werde ein wenig fairer.

25 Prozent waren dagegen.

Die linken Parteien sprechen sich klar für die Einführung einer Bundessteuer für Superreiche aus. FDP und SVP lehnen sie klar ab. Die Mitte schreibt, zwei Prozent seien zu viel, weil die Steuer zu Wegzügen führen könnte. Seine Partei teilt mit, die parteiinternen Diskussionen dazu seien noch nicht abgeschlossen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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