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Weißes Haus hebt Zölle auf einige kanadische Waren auf

Die US-Regierung streicht ab 30. Oktober bestimmte kanadische Produkte von der Liste der besteuerten Waren. Die Ausnahmen hatte zuerst die republikanische Senatorin Susan Collins angekündigt, die um ihren Sitz in Maine kämpft.

Weißes Haus hebt Zölle auf einige kanadische Waren aufSymbolbild
Foto: Matt Barnard · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab 30. Oktober streichen die USA Sperrholz, Papierprodukte, Maschinen und Kartons von ihrer 50-Prozent-Zollliste für kanadische Waren
  • Senatorin Susan Collins erreichte Zollbefreiungen für Blaubeeren, Kartoffeln, Äpfel und Meeresalgen, um die Landwirtschaft in Maine zu entlasten
  • Kanadas Premierminister Mark Carney ist offen für ein Handelsabkommen mit den USA, kann aber auch warten

Die US-Regierung hebt einige ihrer 50-prozentigen Zölle auf kanadische Waren auf. Das Weiße Haus erklärte, man arbeite daran, den wirtschaftlichen Wohlstand und die nationale Sicherheit der Amerikaner zu schützen, wie die BBC berichtete.

Ab dem 30. Oktober sollen bestimmte Produkte von der Liste der kanadischen Waren gestrichen werden, die die USA mit Zöllen belegen. Dazu gehören Sperrholzplatten, einige Papierprodukte, bestimmte Maschinen und Kühlgeräte sowie Verpackungskisten und Kartons. Ersetzt werden sie durch unter anderem bestimmte Ventile, Teppiche und Abfallprodukte.

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Die Maßnahme spiegele die fortgesetzten Bemühungen von Präsident Donald Trump wider, amerikanische Arbeitnehmer zu verteidigen und einen fairen Handel sicherzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Außerdem solle sie die Belastung und Benachteiligung des US-Handels durch die diskriminierende Behandlung seitens Kanadas ausgleichen. Die BBC hat das Weiße Haus, das US-Handelsministerium und den Handelsbeauftragten um weitere Stellungnahmen gebeten.

Die Ausnahmen hatte zuerst die Republikanerin Susan Collins angekündigt, die im Bundesstaat Maine knapp um ihren Sitz im Senat kämpft und eine sechste Amtszeit anstrebt. Sie erklärte, die Ausnahmen würden der Landwirtschaft ihres Bundesstaats helfen. In einer Mitteilung auf X schrieb sie, sie habe zusätzliche Zollbefreiungen für Produkte erreicht, die für die Landwirtschaft in Maine entscheidend seien, darunter für Produzenten von Blaubeeren, Kartoffeln, Äpfeln und Meeresalgen. Viele Bauern und Produzenten im Bundesstaat seien auf spezielle Ausrüstung, Verpackungsmaterial und andere Produkte aus Kanada angewiesen, die entweder bei amerikanischen Lieferanten nicht erhältlich seien oder sich nur mit erheblichen Mehrkosten ersetzen ließen.

Collins habe US-Beamte und hochrangige Regierungsmitarbeiter gebeten, weitere Erleichterungen zu prüfen und ein umfassenderes Handelsabkommen mit Kanada anzustreben. Die Wirtschaft Maines und die anderer Grenzstaaten seien eng mit Kanada verflochten. Sie hätten die Folgen des seit etwa einem Monat laufenden Handelskriegs zu spüren bekommen.

Die Ausnahmen, die sich laut Wall Street Journal größtenteils auf die kanadische Landwirtschaft und Forstwirtschaft konzentrieren, sollten Collins und anderen republikanischen Kandidaten bei den Zwischenwahlen helfen, wie die Zeitung berichtete. Die Senkungen könnten durch höhere Abgaben auf andere kanadische Waren ausgeglichen werden, schrieb das Journal. Die Zwischenwahlen finden am 3. November statt.

Der Hintergrund: Nachdem die Handelsgespräche im Sommer gescheitert waren, begannen die USA und Kanada einen eskalierenden Zollkrieg, der auf beiden Seiten der Grenze Wirkung zeigt.

Trump sagte, Kanada arbeite intensiv an einem Handelsabkommen mit den USA. Kanadas Premierminister Mark Carney erklärte, sein Land sei offen für ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen, könne aber auch warten. Laut dem Sender CBC sagte Carney, man könne das Abkommen noch am selben Nachmittag unterzeichnen, wenn die USA dazu bereit wären. Sollte es Monate oder noch länger dauern oder erst unter einer anderen Regierung zu einer richtigen Vereinbarung kommen, werde Kanada auch das abwarten.

Kanadas Minister für den innerkanadischen Handel, Dominic LeBlanc, bestätigte, dass eine Delegation mit Mitgliedern des Beratenden Ausschusses für die kanadisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen zusammengetroffen sei. Es war die neunte Sitzung seit April 2026. Dabei sei es um die anhaltenden Auswirkungen der US-Zölle in Kanada gegangen. Kanada hat sich zu der Ankündigung des Weißen Hauses bislang nicht geäußert. Das Büro LeBlancs hatte auf die Anfrage der BBC zunächst nicht reagiert.

InstaNews hatte am 20. Oktober berichtet, dass vor den US-Zwischenwahlen kein Handelsabkommen zwischen Kanada und den USA zu erwarten sei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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