Im Jahr 2026 ist der letzte PV-Fördercall, der dritte in dieser Reihe, nun abgeschlossen. Er galt Photovoltaikanlagen und Stromspeichern. Wie die Salzburger Nachrichten berichten, gingen zwischen dem 8. und 22. Oktober insgesamt 41.322 Anträge ein. Die beantragte Fördersumme beläuft sich auf rund 192 Millionen Euro. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) nannte die Zahlen am Samstag und sprach davon, dass der Call erwartungsgemäß deutlich überzeichnet sei.
Nun werden die eingereichten Anträge in den kommenden Wochen auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft.
Wenn die verfügbaren Mittel binnen kürzester Zeit ausgeschöpft seien, entscheide vor allem die Schnelligkeit beim Einreichen. Ziel sei ein System, das mehr Planungssicherheit schaffe und stärker den Nutzen für das Energiesystem betone.
Parallel laufen laut Zehetner die Vorbereitungen für die angekündigte Neuausrichtung. Statt des bisherigen Windhundprinzips sei ein kontinuierliches, antragsbasiertes Modell vorgesehen.
Zehetner sagte, Haushalte sollten ihren Sonnenstrom besser nutzen können. Laut Zehetner können intelligente Speicher dabei helfen, Produktion und Bedarf zeitlich zu koordinieren, sodass Energie bereitsteht, sobald sie benötigt wird.
Laut Angaben von Anfang Oktober waren für den beendeten Call Restmittel aus früheren Förderrunden in Höhe von insgesamt 38,5 Millionen Euro verfügbar. Ursprünglich seien für den dritten Fördercall nur acht Millionen Euro vorgesehen gewesen.
Für die Umsetzung sei eine Zweidrittelmehrheit im Nationalrat erforderlich.
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