Im russischen Fernen Osten sind bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Kleinbus sechs Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde verletzt, wie die Hindustan Times unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtet. Die Agentur beruft sich dabei auf örtliche Eisenbahnbehörden. Der Unfall ereignete sich in der Jüdischen Autonomen Region.
Nach diesen Angaben querte der Kleinbus die Gleise an einem Bahnübergang, als der Zug ihn erfasste.
Unabhängig davon explodierte am Donnerstag in St. Petersburg ein Auto, in dem ein russischer Militärangehöriger mit seiner Frau saß. Der Mann kam nach Angaben lokaler Medien sofort ums Leben. Seine Frau wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Explosion ereignete sich gegen zehn Uhr Ortszeit nahe einem Supermarkt im Wohngebiet Sushary im Bezirk Puschkinski.
Die Online-Zeitung Fontanka identifizierte den Toten als Oberstleutnant. Der Telegram-Kanal Mash berichtete ebenfalls, bei den Opfern handle es sich um einen Militärangehörigen und seine Ehefrau, wie Reuters berichtete. Nach ersten Berichten, die The Moscow Times zitiert, soll ein Sprengsatz im Inneren des Fahrzeugs explodiert sein.
Das Ermittlungskomitee Russlands teilte mit, es habe ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Auto in Brand geraten war. Dabei sei eine Person getötet und eine weitere verletzt worden. Die Behörde habe den Toten jedoch nicht als Militärangehörigen benannt.
Nicht überprüfte Aufnahmen, die in lokalen Telegram-Kanälen und in sozialen Netzwerken wie X kursierten, zeigen Polizei- und Rettungskräfte in einer abgesperrten Straße. Auf dem Asphalt liegen Trümmer und offenbar Teile des beschädigten Wagens.
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