Die Schülervertreter begrüßen das Vorhaben des Bildungsministers, kündigen aber für den kommenden Samstag weitere Demonstrationen an.
Nach dem Treffen im Amtssitz des Premierministers wirkten die Vertreter der Schülerschaft stolz. Beim Lehrermangel, bei der Zahl der Schüler pro Klasse und bei der Gebäudesanierung habe man bereits einiges erreicht. Die Mobilisierung habe demnach gewirkt.
In einigen Punkten hat die Regierung tatsächlich eingelenkt. Das habe die Auswertung von mehr als 100.000 Eingaben auf einer eigens geschaffenen digitalen Beschwerdeplattform gezeigt.
Außerdem versprach Geffray, neue Lehrer einzustellen. Die geplanten 836 Stellenstreichungen würden nicht umgesetzt. Kamel Chibli, Vizepräsident der Region Okzitanien, kritisierte, die Maßnahme gehe am eigentlichen Problem vorbei. Im Sender France Info sagte er, die Regierung mache sich über die Regionen lustig, denn diese bräuchten sie nicht, um Kredite abzuschließen. Eine solche Forderung erhebe man seit Monaten. Die Region brauche diesen Fonds, um die Sanierung endlich passgenau durchführen zu können.
Geffray kündigte an, sie zunächst transparenter zu gestalten und sie 2028 durch ein neues System zu ersetzen. Mesnil zeigte sich damit noch nicht zufrieden. Die Schülergewerkschaften fordern 250.000 neue Studienplätze, damit niemand mehr aussortiert werde.
Ein Befreiungsschlag für die Regierung ist das vorerst nicht.
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