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Zemis-Erneuerung: Kosten steigen auf 193 Millionen Franken

Die Erneuerung des Migrationsregisters Zemis wird für den Bund teurer und verzögert sich weiter. Statt 66 Millionen Franken rechnet er inzwischen mit 193 Millionen. Die Eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor weiteren Kosten und stuft das Projekt als kritisch ein.

Zemis-Erneuerung: Kosten steigen auf 193 Millionen FrankenSymbolbild
Foto: Bibek ghosh · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erneuerung des Zemis wird für den Bund auf 193 Millionen Franken teurer statt der ursprünglich veranschlagten 66 Millionen Franken
  • Die Finanzkontrolle hält den Zeitplan für nicht mehr realistisch, da die Teilprojekte aufwendiger ausfallen als erwartet
  • Der parallele Betrieb alter und neuer Systeme kostet jährlich rund 5 Millionen Franken zusätzlich

Die Erneuerung des Zentralen Migrationsinformationssystems (Zemis) wird für den Bund immer teurer und verzögert sich zusätzlich. Wie 20 Minuten Schweiz berichtet, rechnet der Bund inzwischen mit 193 Millionen Franken. Ursprünglich waren 66 Millionen Franken veranschlagt. Nach einem neuen Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) könnten selbst diese Mittel nicht ausreichen.

Im Zemis werden Personendaten von ausländischen Staatsangehörigen in der Schweiz geführt. Erfasst und bearbeitet werden darin Daten aus dem Ausländer-, Asyl- und Bürgerrechtsbereich. Täglich arbeiten rund 30’000 Personen beim Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden damit. Teile der eingesetzten Technik sind 20 Jahre alt und müssen dringend ersetzt werden.

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Auch dieser Termin sei laut Finanzkontrolle nicht mehr realistisch. Als Grund nennt die Behörde, dass die einzelnen Teilprojekte aufwendiger ausfallen als erwartet.

Weitere Einsparungen sind geplant.

Hinzu kommt, dass der parallele Betrieb der alten und der neuen Systeme jährlich rund 5 Millionen Franken zusätzlich verschlingt.

Auch beim Personal hapert es. Zudem ist das System nicht dafür ausgelegt, neue Vorgaben zu erfüllen, die sich aus einem möglichen Ja zu den neuen EU-Verträgen ergeben könnten.

Ende 2025 war das Projekt noch auf Gelb eingestuft.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) sieht laut seiner Stellungnahme keine Alternative zur Erneuerung. Das heutige System gelte als technisch überholt und sei für die Zukunft nicht tauglich. Den Empfehlungen der Finanzkontrolle folgt das SEM. Als Nächstes überarbeitet es die Planung und klärt die Finanzierung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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