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Döllner begründet Auftritt mit Trump mit Interesse des Unternehmens

Audi-Chef Gernot Döllner verteidigt den Auftritt an der Seite von Donald Trump als Entscheidung im Unternehmensinteresse. Hintergrund ist ein geplantes Werk in den USA, das der Konzern langfristig angelegt sieht.

Döllner begründet Auftritt mit Trump mit Interesse des Unternehmens
Foto: Archivfoto: AUDI AG / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Audi-Chef Döllner rechtfertigt Auftritt mit Trump als im Unternehmensinteresse liegend trotz massiver Kritik und Rücktrittsforderungen
  • Döllner verteidigt das Werk in den USA, weil eine eigene Fertigung Audi wettbewerbsfähiger machen und Handels- und Währungsrisiken verringern soll
  • Audi betont, der Auftritt sei keine parteipolitische Positionierung gewesen, sondern habe einer langfristigen US-Investition gedient

Audi-Chef Gernot Döllner hat sich laut Süddeutscher Zeitung für seinen gemeinsamen Auftritt mit US-Präsident Donald Trump gerechtfertigt. Nach dem Auftritt war ihm massive Kritik entgegengeschlagen, auch Rücktrittsforderungen waren laut geworden. In einem internen Schreiben an die Belegschaft und in einer Stellungnahme auf der Audi-Website führe Döllner aus, man habe im Interesse des Unternehmens gehandelt.

Die Entscheidung, dieser Bitte nachzukommen, sei allein im Unternehmensinteresse gefallen. Da die Gespräche vertraulich gewesen seien, habe Audi vorab nicht informieren können.

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Das Unternehmen nehme dies ernst. Audi stehe zu den eigenen Werten, trage aber zugleich Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft des Konzerns.

Zum Werk in den USA verteidige Döllner die Entscheidung. Viele Wettbewerber fertigten seit Jahren vor Ort. Eine eigene Fertigung würde es Audi ermöglichen, wettbewerbsfähiger zu werden, Handels- und Währungsrisiken zu verringern und das Wachstumspotenzial besser zu nutzen.

Der gemeinsame Auftritt hatte für große Überraschung und scharfe Kritik gesorgt, bis hin zu Rücktrittsforderungen. In den USA finden am 3. November Zwischenwahlen statt.

VW-Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo äußerte sich in einem internen Interview scharf. Trumps Rede habe aus etlichen Minuten voller Rassismus, Sexismus, Fremdenhass, Transphobie und Verächtlichmachung der Demokratie bestanden, sagte sie.

Audi erklärte, bei der Entscheidung habe die Möglichkeit im Mittelpunkt gestanden, die Voraussetzungen für eine langfristige Investition in den USA voranzubringen. Ein solches Investment sei auf Jahrzehnte angelegt und reiche damit weit über einzelne Wahlperioden hinaus. In dieser besonderen Situation habe man das Unternehmensinteresse und ein konkretes Zeitfenster angemessen berücksichtigen müssen. Die internen Grundsätze stelle der Konzern damit nicht infrage. Die Teilnahme habe konkreten unternehmerischen Interessen im Zusammenhang mit dem geplanten Vorhaben gedient und sei keine parteipolitische Positionierung gewesen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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