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Äthiopien: Mindestens 60 Christen bei Angriffen in der Region Oromia getötet

In der äthiopischen Region Oromia sind nach Angaben der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche mindestens 60 Menschen bei zwei Angriffen getötet worden. Religiöse Autoritäten sagen, alle Opfer seien Christen gewesen.

Äthiopien: Mindestens 60 Christen bei Angriffen in der Region Oromia getötetSymbolbild
Foto: Mikhail Nilov · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche meldet 14 Tote im Distrikt Merti am 20. Oktober und 46 Tote im Distrikt Sherka am 24. Oktober
  • Nach Angaben der Kirche wurden mehr als 20 Häuser in Brand gesetzt und über 20 Menschen schwer verletzt
  • Die Beteiligung der Oromo Liberation Front ist nicht belegt, ACLED hält die Gewalt gegen orthodoxe Christen für religiös motiviert

Das berichtete Africanews unter Berufung auf Reuters und beruft sich dabei auf Angaben der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche. Religiöse Autoritäten erklärten, alle Opfer seien Christen gewesen. Zu den Urhebern der Angriffe machten sie keine näheren Angaben.

Laut einer Erklärung des Heiligen Synods der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche, die am Montag veröffentlicht wurde, kamen 14 Gläubige am 20. Oktober im Distrikt Merti ums Leben. Im Distrikt Sherka wurden am 24. Oktober weitere 46 Menschen getötet. Nach Angaben der Kirche wurden außerdem mehr als 20 Häuser in Brand gesetzt. Über 20 Menschen erlitten schwere Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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Zum Angriff vom 24. Oktober erklärte das Armed Conflict Location & Event Data Project (ACLED) gegenüber AFP, die Gewalt werde für religiös motiviert gehalten und habe sich gegen orthodoxe Christen gerichtet. Als Hinweis verwies die Organisation auf die gemeldete Plünderung einer orthodoxen Kirche. Nach Einschätzung von ACLED haben Angriffe auf orthodoxe Christen in der Region seit Februar 2023 zugenommen. Im vergangenen Jahr habe sich die Gewalt weiter verschärft.

Oromia ist Äthiopiens größte Region mit einer Bevölkerung von etwa 40 Millionen Menschen. Dort gibt es seit langem einen Aufstand sowie ethnische Spannungen zwischen muslimischen, protestantischen und orthodox-christlichen Gemeinschaften. Diese Spannungen werden nach Angaben der Quelle zunehmend von bewaffneten Gruppen ausgenutzt. Die Oromo Liberation Front, die wichtigste Aufstandsgruppe in Oromia, könnte an den Angriffen beteiligt gewesen sein. Eine Beteiligung ist bislang nicht belegt.

Die Äthiopische Menschenrechtskommission, eine staatlich finanzierte, aber verwaltungstechnisch unabhängige Einrichtung, teilte AFP mit, sie beobachte die Lage und prüfe die Einzelheiten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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