Trotz eines Zulieferer-Ausfalls lagen Umsatz und Ergebnis leicht über dem Vorjahr. Der bereinigte operative Gewinn (Non-GAAP) betrug 230,9 Millionen und lag damit um 0,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Das teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit.
Nach Angaben von CFO Matteo Anversa hat sie die eigenen Erwartungen übertroffen. Im Vorjahr war die Marge noch durch die US-Zölle belastet worden. Der bereinigte Reingewinn stieg um 0,5 Prozent auf 216,7 Millionen US-Dollar. Beim Umsatz hat Logitech die Konsens-Erwartungen nach eigenen Angaben gut getroffen, bei Bruttomarge und operativem Ergebnis fiel das Ergebnis besser aus.
Im größten Segment Gaming legte Logitech um acht Prozent zu. Tastaturen und Computer-Mäuse wuchsen jeweils um vier Prozent. Besonders stark entwickelte sich Video Collaboration mit einem Plus von zwölf Prozent. In den kleineren Kategorien ging Tablet Accessories nach einem starken Vorjahr um 32 Prozent zurück. Die Region Asia-Pacific schnitt wegen der hohen Vergleichsbasis etwas schwächer ab als im Vorjahr. Auch die Märkte in der Region EMEA zeigten sich gedämpft, nicht zuletzt wegen des Nahostkonflikts.
Das Zulieferer-Problem, das seit den Zahlen zum ersten Quartal bekannt ist, geht auf einen Vorfall in einer Fabrik zurück. Die Auswirkungen fallen offenbar weniger drastisch aus als zunächst befürchtet. Im dritten Quartal soll der Umsatz deswegen nur noch um 70 bis 80 Millionen gedrückt werden. Im Sommer war Logitech noch von bis zu 200 Millionen ausgegangen.
Für das wichtige Weihnachtsquartal rechnet Logitech bei konstanten Wechselkursen mit einem stabilen oder um bis zu fünf Prozent rückläufigen Umsatz. Dieser soll zwischen 1,36 und 1,43 Milliarden US-Dollar liegen.
Kommentare (0)