Wie die WELT berichtet, sagte Schneider dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass sich weite Teile der Welt auf den Weg zur technisch überlegenen Elektromobilität machten, Audi dagegen auf fossile Energien setze. Damit wette das Unternehmen auf ein totes Pferd.
Schneider äußerte außerdem Zweifel an der Zukunftsfähigkeit dieser Entscheidung. Die Umstände der Verkündung bezeichnete er als mehr als unappetitlich.
Audi-Chef Gernot Döllner war am Wochenende gemeinsam mit Donald Trump auf einer Wahlkampfbühne aufgetreten.
In den USA will Audi SUVs bauen, darunter den neuen besonders großen Q9, der auf den US-Markt zugeschnitten ist.
Auch in Deutschland stößt der Auftritt mehrheitlich auf Ablehnung. Nur sieben Prozent halten den Auftritt kurz vor den Zwischenwahlen voll und ganz für angemessen, elf Prozent eher angemessen.
Audi steht ohnehin unter erheblichem Druck. Anders als die Konkurrenten BMW und Mercedes besitzen die Ingolstädter kein eigenes Werk in den USA, weshalb die Zölle von Donald Trump das Unternehmen besonders hart treffen.
Im dritten Quartal gingen die Verkäufe nicht nur in China zurück, wie bei allen deutschen Herstellern, sondern auch in den USA. Audi veröffentlicht die Zahlen erst am Freitag.
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