Einstige Erfolgsgaranten wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Chemiebranche schwächeln, zudem wächst die Konkurrenz aus China, und traditionelle Exportmärkte werden zunehmend schwieriger. Doch über die Chancen für neues Wachstum werde dabei leicht hinweggesehen, heißt es in dem Bericht von Angela Göpfert.
Wachstum sei in den vergangenen Jahrzehnten vor allem als Export verstanden worden.
Deutschland konzentriere sich in der Wachstumsdebatte aus seiner Sicht zu stark auf Fabriken und industrielle Produktion. Der Dienstleistungssektor eröffne nach seiner Einschätzung besonders große Möglichkeiten.
Deutschland verfüge über Maschinen, Anlagen und Produktionsdaten aus Jahrzehnten, was dem Silicon Valley fehle.
In der sogenannten physischen KI könne das besonders gut gelingen. Humanoide Roboter benötigten präzise Antriebe, Sensoren und komplexe Steuerungstechnik. Deutschland müsse dafür nicht zwingend eine gesamte Wertschöpfungskette beherrschen, um am Markt teilzuhaben.
Viele Unternehmen schöpften ihr Potenzial kaum aus, geht aus einer Analyse von McKinsey hervor.
Als einen Grund für die Zurückhaltung nennt Rammer die Bürokratie. Bis Firmen diese Hürden überwunden hätten, sei der Markt vielleicht schon weg oder andere seien schneller gewesen, so Rammer.
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